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Mainbernheim

Sturm Sabine hinterlässt Schäden am Mainbernheimer Friedhof

Für die Ansiedlung eines Norma-Marktes am Ortsrand von Mainbernheim sind noch einige Erschließungsfragen zu klären. Als problematisch erweist sich nach wie vor der Ausschluss einer Bäckereifiliale im geplanten Markt. Mainbernheims Bürgermeister Peter Kraus informierte in der jüngsten Stadtratssitzung darüber, dass die Norma dem Wunsch des Landesamtes für Denkmalpflege, eine Holzverschalung der Fassade, nachkommt. Damit seien Einwände aus der ersten Auslegung des Bebauungsplans und des geänderten Flächennutzungsplans ausgeräumt. Die zweite Auslegung läuft bis 6. März.
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Einen Nadelbaum hat Sturm "Sabine" im Mainbernheimer Friedhof gefällt, zwei weitere lässt die Stadt nun aus Sicherheitsgründen entfernen. Dafür werden vier neue Bäume gepflanzt. Foto: Gerhard Krämer
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Für die Ansiedlung eines Norma-Marktes am Ortsrand von Mainbernheim sind noch einige Erschließungsfragen zu klären. Als problematisch erweist sich nach wie vor der Ausschluss einer Bäckereifiliale im geplanten Markt. Mainbernheims Bürgermeister Peter Kraus informierte in der jüngsten Stadtratssitzung darüber, dass die Norma dem Wunsch des Landesamtes für Denkmalpflege, eine Holzverschalung der Fassade, nachkommt. Damit seien Einwände aus der ersten Auslegung des Bebauungsplans und des geänderten Flächennutzungsplans ausgeräumt. Die zweite Auslegung läuft bis 6. März.

Für den geplanten Fachmarkt gibt es noch keine definitive Zusagen eines anderen Nutzers, wie zum Beispiel eines Metzgers. Eine Bäckereifiliale möchte die Stadt nicht dort haben. Gegebenenfalls könnte die Norma-Ansiedlung daran scheitern, sagte Kraus. Hinsichtlich der Erschließung gehe es jetzt noch um Fragen der Abwasserentsorgung, die Ableitung des Oberflächenwassers und die Wasserversorgung. Anfragen laufen für einen Gasanschluss und die Bereitstellung eines Stromanschlusses.

Weniger Bauplätze für Wohnnutzung

Für die Aufstellung des Bebauungsplans "Strickenweg" sind noch weitere Gespräche mit dem Landratsamt notwendig. Klar ist aber nach dem Vorliegen der Ergebnisse der schalltechnischen Messungen, dass die Anzahl der Bauplätze für die Wohnnutzung reduziert werden muss.

Laut Bürgermeister Peter Kraus geht es darum, wie einerseits die Wohnbebauung am Strickenweg verwirklicht, andererseits der Schutz des landwirtschaftlichen Betriebs gewährleistet werden kann. Das Abrücken mit den Bauplätzen in südliche Richtung müsste ausreichend dafür sein, dass keine weiteren Schallschutzmaßnahmen erforderlich werden. Bevor die Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit behandelt werden, soll noch das weitere Gespräch des Ingenieurbüros mit dem Landratsamt abgewartet werden.

Einige Bäume müssen gefällt werden

Sturm "Sabine" hat auch im Mainbernheimer Friedhof Spuren hinterlassen. Ein Baum brach auf einer Höhe von etwa drei Metern ab. Der Schaden an den umliegenden Gräbern sei verhältnismäßig gering gewesen, berichtete Bürgermeister Peter Kraus. Beobachtet worden sei, dass auch andere Nadelbäume im Eingangsbereich stark geschwankt hätten, weswegen eine Fällung empfehlenswert sei – natürlich gebe es Ersatzpflanzungen. "Es tut mit leid um die Bäume", sagte Kraus. Aber wenn einer beim nächsten Sturm auf das Leichenhaus falle, sei der Schaden hoch.

In der kontrovers geführten Diskussion ging es um die Notwendigkeit einer Fällung überhaupt bis hin zum Wunsch, noch mehr Bäume zu fällen. Am Schluss einigte sich der Stadtrat mehrheitlich auf das Fällen zweier Bäume im Bereich der Kanzel und des Leichenhauses. Dafür sollen vier neue Bäume gepflanzt werden.   

Die Einschränkung des Parkens in der Neugasse hat sich dort bewährt und wird über die Testphase hinaus beibehalten, gab der Stadtrat außerdem bekannt. Autos würden wieder in Höfen oder Scheunen abgestellt. Allerdings sei auch beobachtet worden, dass Dauerparker in die Herrnstraße und die Kitzinger Straße auswichen, teilte Bürgermeister Kraus mit.