VOLKACH

Straßenbau trifft Marketing

Der Ausbau der Kartäuserstraße in Astheim kommt in seine vorentscheidende Phase. Der Stadtrat berät am Montagabend (16. November, 19 Uhr) über die Art der Ausführung und könnte in gleicher Sitzung die Ingenieurleistungen für das Projekt vergeben.
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Der Ausbau der Kartäuserstraße in Astheim kommt in seine vorentscheidende Phase. Der Stadtrat berät am Montagabend (16. November, 19 Uhr) über die Art der Ausführung und könnte in gleicher Sitzung die Ingenieurleistungen für das Projekt vergeben.

Nach einer Kostenschätzung zum Straßenausbau und zur vorgesehenen Kanalerneuerung käme das Vorhaben inklusive Ingenieurleistungen auf rund eine Million Euro. Im Januar soll die Planung den Anliegern vorgestellt werden, so die Verwaltung.

Das Baustellen- und Wirtschaftsmarketing, bei dem das Konversionsmanagement Kitzinger Land in den vergangenen drei Jahren den größten Teil der Kosten übernahm, könnte auch 2016 und 2017 weitergeführt werden. Allerdings würde die Förderung durch den Freistaat deutlich beschränkt – von 90 auf 60 Prozent der Kosten.

Wenn der Stadtrat zustimmt, könnte die Stadt – vor allem zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Volkach – Marketingmaßnahmen in den beiden Jahren stemmen. Rund 125 000 Euro stehen an Projektkosten in der Planung, von denen die Stadt rund 50 000 Euro übernehmen müsste. Dazu kämen rund 6000 Euro pro Jahr als Personalkostenanteil für den Konversionsmanager.

Um die Generalsanierung des Hallenbads und die Sanierung des Freibads – mit Gesamtkosten von mindestens acht Millionen Euro – vielleicht doch noch gemeinsam stemmen zu können, hat sich die Stadt für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beworben.

Die Förderung liegt laut Beschlussvorlage bei 45 Prozent, bei einer Haushaltsnotlage wären 90 Prozent drin.

Den Haken an der Sache macht die Verwaltung gleich deutlich: Vermutlich würden in Bayern „nur wenige Projekte zum Zuge kommen.“ Trotzdem hofft die Stadt, bis Anfang 2016 in die Auswahl zu kommen. Weil die Bewerbung für das Zuschussprogramm bis 13. November nötig war, könnte der Stadtrat dies am Montag nachträglich absegnen.

Die weiteren Themen:

• Vorlage der Jahresrechnung für 2014, die mit rund 22 Millionen Euro abschließt.

• Die neue Benutzungs- und Gebührenordnung für die Stadtbibliothek wird verabschiedet. Die Erhöhung der Beiträge ab 2016 hat der Stadtrat im Oktober beschlossen.

• Die Zahlen zum Ferienpass 2015 werden vorgelegt.

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