NORDHEIM

Straßenausbaubeitragssatzung wird aufgehoben

Die Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung sowie das Fortbestehen des traditionellen Nordheimer Weinfestes waren Themen in der Nordheimer Ratssitzung.
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Voll im Gange sind derzeit die Bauarbeiten am Nordheimer Friedweinberg. Wie Bürgermeister Guido Braun in der Sitzung am Montagabend mitteilte, soll der zirka 100 000 teuere Friedweinberg bis Ende November dieses Jahres seiner Bestimmung übergeben werden.

Die Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung vom 12. September 2017 sowie die Bekanntgabe über das Fortbestehen des traditionellen Nordheimer Weinfestes waren wichtige Themen am Montagabend in der Nordheimer Ratssitzung.

Zunächst verkündete Bürgermeister Guido Braun dass rückwirkend zum 1. Januar 2018 für Straßenausbaubeitragsmaßnahmen keine Beiträge erhoben werden. Die Rechtsgrundlage für die Satzung ist laut Braun entfallen und die Satzung damit aufzuheben.

Von der Aufhebung betroffen sind aktuell in Nordheim die Anlieger der Straßenbereiche „Schul- und Pfarrgasse, Kindergarten- und Kreuzbergstraße sowie der Langgasse. In diesen Straßen werden oder wurden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Wie der Bürgermeister informierte, wird der Ausfall der gemeindlichen Einnahmen durch den Freistaat Bayern geregelt. Der Ratsbeschluss und somit die Aufhebung der Ausbaubeitragssatzung war einstimmig.

Weiterhin im Boot bleibt die Gemeinde Nordheim als Ausrichter des traditionellen Nordheimer Weinfestes. Wie Bürgermeister Braun mitteilte, ist die Fortsetzung dieser Kultveranstaltung für die nächsten drei Jahre gesichert. Sieben Winzerbetriebe erklärten sich nach den Ausführungen des Gemeindechefs bereit, sich auch in den kommenden Jahren am Weinfest zu beteiligen.

Weitere Themen im Nordheimer Gemeinderat: Die derzeitige Hitzewelle sorgt auch beim Bau des Friedweinbergs (wir berichteten) für eine Zeitverzögerung. Wie Braun mitteilte, wird sich bei anhaltender Hitze insbesondere auch die Erstellung der Grünfläche verzögern. Für Anfang September sind die Stahlbauarbeiten geplant. Bis Ende November soll der Friedweinberg dann offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Zu diesem Zeitpunkt wird auch die neue Gebührensatzung in Kraft treten, informierte der Bürgermeister.

Bei der Feststellung der Jahresrechnung 2017 informierte der Gemeindechef über eine Steigerung der Rücklagen von 696 000 (1.1. 2017) auf 1 070 550 Euro (31.12.2017), über die Verringerung der Schulden von 205 275 auf 179 946 Euro sowie die Erhöhung des Vermögens von 3 764 520 auf 3 980 025 Euro.



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