VOLKACH

Straßenausbau wird 2014 fortgesetzt

Der in diesem Jahr begonnene Neuausbau der Dr.-Eugen-Schön-Straße und der Eichfelder Straße wird im kommenden Jahr im zweiten Bauabschnitt fortgesetzt. Einstimmig befürworteten die Mitglieder des Volkacher Stadtrats in ihrer Sitzung am Montag die Weiterführung des Bauprojektes von der Einmündung der Schubertstraße bis zur öffentlichen Bushaltestelle in der Eichfelder Straße.
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Straßenarbeiten unter Volldampf: Der Ausbau der Dr.-Eugen-Schön-Straße und der Eichfelder Straße in Volkach geht nach kleinen Startschwierigkeiten voran. Foto: Foto: Peter Pfannes

Der in diesem Jahr begonnene Neuausbau der Dr.-Eugen-Schön-Straße und der Eichfelder Straße wird im kommenden Jahr im zweiten Bauabschnitt fortgesetzt. Einstimmig befürworteten die Mitglieder des Volkacher Stadtrats in ihrer Sitzung am Montag die Weiterführung des Bauprojektes von der Einmündung der Schubertstraße bis zur öffentlichen Bushaltestelle in der Eichfelder Straße.

Eine mögliche einjährige Baupause wird es nicht geben. Das 320 Meter lange Teilstück soll in zwei Teilabschnitten neu hergestellt werden – einschließlich der Versorgungsleitungen. Planer Arno Weimann rechnet ab April 2014 mit einer fünfmonatigen Bauzeit für den ersten Teilbereich, der vom Friseurgeschäft bis zur Einmündung Riemenschneiderstraße reicht. Anschließend soll das zweite Teilstück samt Einmündung der Rimbacher Straße bis zur ÖPNV-Haltestelle ausgebaut werden.

Weil die notwendige Sperrung der Zufahrtstraßen auch Einfluss auf den Omnibusverkehr haben wird, plant Weimann die Errichtung einer Behelfshaltestelle für Busse. Gemeinsam mit dem Bauamt, der Polizei und den Busunternehmern will der Planer nach einem geeigneten Standort vor allem für den Schulbusverkehr suchen. Mit dem Abschluss des zweiten Bauabschnitts rechnet Weimann Mitte Dezember 2014.

Bei den Gesamtkosten schätzt der Ingenieur, dass die mit 1,54 Millionen Euro veranschlagte Summe voraussichtlich eingehalten werden kann. Im ersten Bauabschnitt habe es Teuerungen bei Wasser und Kanal gegeben. Beim Straßenbau sei man hingegen günstiger weggekommen. Laut Bürgermeister Peter Kornell sind den Anwohnern in der vergangenen Woche die ersten Kostenbescheide zugesandt worden. 30 Prozent der Gesamtsumme werden in diesen Bescheiden abgerechnet. Im Herbst 2014 werden die Anlieger mit weiteren 40 Prozent zur Kasse gebeten. 2015 folgt dann der Restbetrag. Laut Bauamtsleiterin Ulla Gistel-Gareiß ist die staatliche Zuschuss-Zusage in Höhe von 175 000 Euro bereits bei der Stadt eingegangen.

Ein dickes Lob verteilte Weimann an die Baufirma vor Ort, die momentan noch mit dem ersten Bauabschnitt beschäftigt ist. „Die Bauleute haben fachkundig und sorgfältig gearbeitet“, sagte der Planer. Zurzeit wird die Strecke ab der Apotheke asphaltiert. „Eine gute Qualität“, so Weimann. Der letzte Teilbereich von der Einmündung der Mozartstraße bis zur Schubertstraße werde zurzeit ausgegraben. In zwei bis drei Wochen soll auch dieser Teilbereich abgeschlossen sein. Kornell wies darauf hin, dass die neuen Parkflächen neben der Apotheke nicht von der Stadt sondern vom Eigentümer der Apotheke finanziert wurden.

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