MARKTSTEFT

„Storchennest“ soll nun ein Gutshof werden

Der Aussiedlerhof in Michelfeld erlebt seit Jahren eine wechselvolle Geschichte. Mehrere Bauanträge, ein Rohbau und sein Abriss sorgen für Gesprächsstoff.
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Der Abrissbagger wütet im Storchennest 1 in Michelfeld. Der Rohbau soll einer Bungalowanlage weichen. Der Stadtrat genehmigte am Montag eine Koppelanlage für Pferde und Ziegen.. Foto: Foto: Robert Haaß

Der Aussiedlerhof am Storchennest 1 im Marktstefter Stadtteil Michelfeld erlebt seit mehreren Jahren eine wechselvolle Geschichte. Mehrere Bauanträge, ein Rohbau und sein Abriss sorgen für Gesprächsstoff in der Stadt.

Unübersichtliche Baugeschichte

In dieser Woche beschäftigte das Bauprojekt erneut den Stadtrat. Die Verwaltungsgemeinschaft Marktbreit gab auf Nachfrage dieser Zeitung Auskunft zu der unübersichtlichen Baugeschichte.

Nachdem der Hof verkauft worden war, sollte dort ein großzügiger mehrgeschossiger Neubau entstehen. Der ist vor Jahren vom Marktstefter Stadtrat und vom Landratsamt Kitzingen genehmigt worden. In der Folge wuchs ein Rohbau nach oben, der aber nie fertig wurde. Zwischenzeitlich plante der Bauherr um und ließ sich eine Bungalowanlage genehmigen, die er aber nie ausführen ließ.

Dritter Bauantrag ist inzwischen genehmigt

Mittlerweile ist ein dritter Bauantrag bewilligt worden. Er sieht anstelle des Rohbaus, der zu großen Teilen abgerissen werden soll, nun einen U-förmigen Gutshof vor. Nach Auskunft der VG wird der Neubau auf einer Grundfläche von 35 mal 22 Metern stehen und bekommt zwei Vollgeschosse.

Vom Stadtrat befürwortet, aber vom Landratsamt noch nicht genehmigt ist der Bau einer Koppel für Pferde und Ziegen. Der Stall des ursprünglichen Aussiedlerhofs soll für die Tiere weiterhin genutzt werden.

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