Die Nikolaus-Fey-Schule und das Steigerwald-Landschulheim als Internatsschule und Gymnasium sind in vielerlei Hinsicht wichtige Faktoren für Wiesentheid. Auch um diese Tatsache stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, luden beide Bildungseinrichtungen mit dem Markt Wiesentheid zum ersten Mal zu einem gemeinsamen Neujahrsempfang ein, der nicht der letzte gewesen sein soll. „Wir begründen eine neue Tradition“, meinte Schulleiter Hilmar Kirch vom Gymnasium.

Die beiden Schulleiter sowie Bürgermeister Werner Knaier nutzten die Gelegenheit, um die Schulen und die Gemeinde vorzustellen und um auch Werbung in eigener Sache zu betreiben. „Wir sind sehr stolz, dass wir diese beiden Schulen in Wiesentheid haben. Das Gymnasium ist ein wichtiger Standortfaktor“, sagte Bürgermeister Knaier. Derzeit besuchen rund 1222 junge Menschen die beiden Schulen in Wiesentheid, davon 680 das Gymnasium und 542 Schüler die Nikolaus-Fey-Schule.

Dass es zwischen der Nikolaus-Fey-Schule und dem Gymnasium viele Schnittpunkte und gemeinsame Projekte gibt, verdeutlichten die Schulleiter Hilmar Kirch und Heinz Dürner. Jüngstes Beispiel ist die Unterbringung der drei vierten Klassen im Gymnasium. Seit diesem Jahr hat die Volksschule wegen Mangels an Räumen ihre Viertklässler dort im Schulhaus untergebracht. „Ein rundum gelungenes Projekt. Darüber sind wir sehr dankbar“, sagte Dürner. Zudem liefert die Küche des Internats seit einiger Zeit auch das Mittagessen für die Ganztagsschüler der Nikolaus-Fey-Schule.

Vom Gymnasium zeigte Schulleiter Kirch auf, dass man dort die jungen Menschen zu Weltoffenheit, Verantwortungsbewusstsein und Toleranz erziehen wolle. Internatsleiter Elmar Halbritter wies darauf hin, dass unter den 100 Internatsschülern 15 Ausländer seien. „Bei uns wird Toleranz geübt.“

Das Gymnasium stellte das Praxis-Seminar vor, in dem die Schüler von Referenten über das Berufsleben informiert werden.

Schüler des Wiesentheider Gymnasiums können neuerdings auch im Fach Musik Abitur machen. Sie trugen zum musikalischen Teil der Veranstaltung bei. Moderiert wurde der Empfang von Sarah Richmond und Tim Wurlitzer.