VOLKACH

Stimmung zur symbolisch letzten Fuhre

Wenn Winzer und Weinadel gemeinsam feiern, dann ist in Volkach der Teufel los. So herrschte dann auch am vergangenen Samstag reges Treiben, als die symbolisch letzte Weinfuhre auf dem Veranstaltungskalender stand.
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Einer nach dem andern: Die symbolisch letzte Fuhre in Volkach ist ein besonderer Herbstkehraus Foto: Foto: R. Reichl

Wenn Winzer und Weinadel gemeinsam feiern, dann ist in Volkach der Teufel los. So herrschte dann auch am vergangenen Samstag reges Treiben, als die symbolisch letzte Weinfuhre auf dem Veranstaltungskalender stand.

Aufmarsch der Symbolfiguren

Dicht gedrängt standen die Schaulustigen am Straßenrand. Hobbyfotografen und Urlauber zückten die Kameras. Und dann war es endlich so weit. Böllerschüsse kündigten den Festzug an. Die Weinprinzessinnen und Symbolfiguren der Mainschleife marschierten als erstes vor das Rathaus der Stadt – musikalisch begleitet von den Rosenbergmusikanten. Gleich dahinter folgte im Gleichschritt die Kolitzheimer Volkstanzgruppe, ehe das Traubengefährt des Weinguts Römmert in die Altstadt einrollte.

Begleitet wurde die Fuhre von den Abordnungen der Winzerzünfte aus Sommerach, Zeilitzheim und Lindach. Es gab Beifall von allen Seiten, fröhliche Zurufe – ein Herbstkehraus wie aus dem Bilderbuch und das ganze bei strahlendem Sonnenschein. Das Motto: „Man soll die Feste feiern wie sie fallen.“

Umlagerter Lesewagen

In seiner Ansprache registrierte Tourismuschef Marco Maiberger hocherfreut die große Besucherschar und hieß die vielen begeisterten Weinfreunde willkommen. Auch Volkachs Weinhoheit Selina Laskowitz begrüßte die Gäste und wünschte den Winzern eine erfolgreiche Ernte und einen guten Jahrgang. „Ratsherr“ Werner Burger lud zu einem Streifzug durch die weinfrohe Region ein und wies die Weinliebhaber vor allem auf den Ratsherrn in flüssiger Form hin.

Doch dann gab es kein Halten mehr. Im Nu stand der Lesewagen im Blickpunkt aller Aktivitäten. Denn so frisch vom Rebstock schmeckt es eben doch am besten. Auch die Kostprobe des süffigen Bremsers, direkt vom Fass, fand neue Freunde und ließ das gesellige Beisammensein in froher Runde zu einem Erlebnis werden.

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