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Dettelbach

Stichwahl Dettelbach: Beck empfiehlt keinen der Kandidaten

Joachim Beck musste nach dem ersten Wahlgang der Bürgermeisterwahl in Dettelbach das Feld räumen. Zum Wahlergebnis und zur Stichwahl fällt er ein klares Urteil.
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Im ersten Wahlgang der Bürgermeisterwahl in Dettelbach ausgeschieden: SPD-Kandidat Joachim Beck. Foto: Michael Mößlein

Am Abend der Kommunalwahl am 15. März war Joachim Beck, der für die SPD Dettelbacher Bürgermeister werden wollte, noch etwas enttäuscht. Er hatte sich mehr als die 19,0 Prozent der Stimmen erhofft, die er letztlich erhalten hatte.  Doch mit einigen Tagen Abstand ist bei ihm von tief sitzendem Frust nichts zu hören. "Die Wähler haben ihre Wahl getroffen, sie möchten in Dettelbach keine Veränderung", stellt er sachlich und nüchtern fest.

Auf die Frage, ob er beziehungsweise die SPD, die ihn ins Rennen geschickt hat, für die Stichwahl am 29. März eine Wahlempfehlung für Matthias Bielek (Freie Wähler) oder Marcel Hannweber (CSU) abgibt, hat Beck eine klare Antwort parat: "Ich täte mir schwer, jemanden zu empfehlen." Er spreche hier auch für die Dettelbacher SPD, deren Parteibuch er mittlerweile besitzt, weniger aus freien Stücken als aus einer Notwendigkeit heraus, wie Beck erklärt. Denn ohne Parteizugehörigkeit könne er als Mitglied des Stadtrats, zu dem er gewählt wurde, keinem Ausschuss angehören.

Für die beiden Kandidaten der Bürgermeister-Stichwahl findet Beck dennoch versöhnliche Worte: "Ich wünsche beiden das Allerbeste." Zugleich kündigte er an, dass er sowie die SPD-Fraktion im Stadtrat den künftigen Bürgermeister, ganz gleich, wer dies sein mag, unterstützen werden – solange es um Sachpolitik geht, die Dettelbach und dessen Einwohnern dient. "Mir geht es nicht um Blockaden", sagt der Verlierer des ersten Wahlgangs. Es müsse darum gehen, in Dettelbach möglichst schnell wieder Stabilität zu gewinnen.

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