NORDHEIM

Sternstunden für die Weinkönigin

In nahezu neun Monaten in Amt und Würden hat die Fränkische Weinkönigin Christin Ungemach so manches erlebt. Doch wie kaum ein anderes Erlebnis ging der Wein-Hoheit die Sternstunden-Gala des Bayerischen Rundfunks in der Nürnberger Frankenhalle am Freitagabend unter die Haut. Ganz besonders angetan war die Weinkönigin aber vom sozialen Engagement von Ludwig Prinz von Bayern, dem Ur-Ur-Enkel des letzten bayerischen Königs, Ludwig III..
Artikel drucken Artikel einbetten
Eine ganz persönliche Sternstunde war nach eigenem Bekunden für Weinkönigin Christin Ungemach die Begegnung mit Ludwig Prinz von Bayern, dem Ur-Ur-Enkel des letzten bayerischen Königs, Ludwig III. am Rande der Sternstunden-Gala in Nürnberg. Foto: Foto: Herbert Ehehalt

In nahezu neun Monaten in Amt und Würden hat die Fränkische Weinkönigin Christin Ungemach so manches erlebt. Doch wie kaum ein anderes Erlebnis ging der Wein-Hoheit die Sternstunden-Gala des Bayerischen Rundfunks in der Nürnberger Frankenhalle am Freitagabend unter die Haut. Ganz besonders angetan war die Weinkönigin aber vom sozialen Engagement von Ludwig Prinz von Bayern, dem Ur-Ur-Enkel des letzten bayerischen Königs, Ludwig III..

Tief beeinbdruckt

Gerade erst hatte Christin Ungemach den Jetlag ihrer Asien-Reise überwunden, als für die Fränkische Weinkönigin mit der Sternstunden-Gala schon das nächste Highlight ihrer Amtszeit anstand. Dem famosen Glimmer im „Reich der Mitte“ folgte das Erwachen inmitten realer, teilweise dramatischer Schicksale.

Und noch bei der After-Show-Party in der Nürnberger Frankenhalle zeigte sich die Weinkönigin tief beeindruckt von den Hilfsprojekten für Kinder in aller Welt, die aus den Spendengeldern finanziert werden. Die Summe von 175 Millionen Euro wurde von „Sternstunden e.V.“ in bisher 21 Jahren in 2500 Hilfsprojekte, darunter 1335 in Bayern investiert, um Leid für Kinder in Not weltweit zu lindern. Mehr als sechs Millionen Euro waren beim Sternstundentag am Freitag bis Ende der Live-Sendung zusammengekommen. Zu gerne hätte Christin auch während der Live-Sendung am Spenden-Telefon selbst ihren Beitrag dazu geleistet, was ihr jedoch verwehrt blieb.

Indirekte Unterstützung leistete die Weinkönigin dennoch, wie seit Jahren gewohnt mit dem Fränkischen Weinbauverband und der Gebietsweinwerbung. Als einer der Gastwerber hatten sich die fränkischen Winzer schon während der Live-Sendung mit ihren besten Tropfen für die VIPs an den runden Bistro-Tischen in den ersten Reihen präsentiert. Auch bei der After-Show-Party im Backstage-Bereich der Frankenhalle gehörte der Fränkischen Weinkönigin die Aufmerksamkeit der Stars. Und vielleicht lag es an ihrer (Wein-)Krone, dass unter allen vorgestellten Hilfsprojekten jenes von Ludwig Prinz von Bayern bei Christin Ungemach den imposantesten Eindruck hinterließ.

Begeisterung für Engagement

Der Ur-Ur-Enkel des letzten bayerischen Königs, Ludwig III. ist Pate des Projekts der Turkana Dassenech Schule in Afrika an der Grenze zwischen Äthiopien und Kenia. „Stars konnte ich in meiner Amtszeit ja nun schon viele kennen lernen, aber dass sich ein Adeliger so stark sozial engagiert, überrascht mich doch“, zeigte sich die Weinkönigin beeindruckt. Den ausgiebigen Small-Talk mit dem Nachkommen des letzten bayerischen Königs bedeutete für Christin eine ganz persönliche Sternstunde. Da konnten, fand sie, selbst absolute Weltstars wie David Garrett, Deborah Sasson oder die Söhne Mannheims nicht mithalten.

Große Verlosung am Mittwoch

Aufgrund technischer Probleme konnten während der Sternstunden-Gala nicht alle Spenden sofort registriert werden. Dennoch geht keine Spende verloren, verspricht der Bayerische Rundfunk in einer Pressemitteilung. Der endgültige Spendenstand verzögert sich deshalb. Bis zum Ende der Live-Sendung war eine Spendensumme von 6,060 Millionen Euro erfasst.

Um Chancengleichheit für alle Spender bis zum Ende der Sternstunden-Gala zu gewährleisten, wurde die Verlosung des Hauptgewinns auf Mittwoch, 17. Dezember, verschoben. Sie soll nun während der Abendschau des Bayerischen Fernsehens ab 18 Uhr stattfinden.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.