Volkach

Stellungnahme: Bürgermeister als "Feind in unserer Mitte"?

Elmar Datzer reagiert im Freibad-Streit auf Äußerungen von Volkachs Bürgermeister Peter Kornell. Der Ingenieur betont, dass Feindschaften nicht die Lösung seien.
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Eine Aufnahme vom Eingangsbereich des Volkacher Freibads im März.  Foto: Barbara Herrmann
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Auf den jüngsten Artikel zur Schließung des Freibads in Volkach "Förderverein geht in die Offensive" hat Elmar Datzer, Vorstandsmitglied des Fördervereins Volkacher Bäder mit einer Stellungnahme reagiert. Er betont darin, dass der Verein nicht in die Offensive gegangen sei, sondern "nur aus der Defensive herausgetreten". Datzer versichert, dass seine Berichte faktenbasiert, beweissicher und offen kommuniziert seien. "Und nein – es sind keine persönlichen Anfeindungen des Bürgermeisters, weil ich ihn nicht als 'Feind' betrachte." Genau das hatte Bürgermeister Peter Kornell unterstellt und Datzers Ausführungen als persönliche Anfeindungen ihm gegenüber geschildert.

Er sei Gegner von einigen Vorhaben Kornells, schreibt Datzer, beileibe nicht aller. Der Ingenieur betont: "Aber Gegnerschaft ist nicht Feindschaft, aber das zu unterscheiden, vermag er offensichtlich nicht. So darf er sich nicht wundern, wenn ihm nachgesagt wird, dass er jeden als seinen Feind betrachtet (und behandelt), der sich gegen ihn stellt und sei es aus noch so geringem Anlass."

Hunderte Stunden geschuftet

So gesehen habe sich der "Feindeskreis" Kornells am Montagabend um einige Hundert vergrößert. Datzer fragt: "Aber wo führt das hin, ein Bürgermeister als Feind in unserer Mitte?" Er betont, dass er und seine Mitstreiter, die Hunderte von Stunden geschuftet haben, eben keine Feinde seien, sondern Bürger, die ihre Wünsche und Bedürfnisse artikulieren. "Wir sind eben auch die Bürger, deren Meister er vorgibt zu sein."

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