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Geiselwind

Steigerwald: Geiselwind zahlt 23 000 Euro für Wanderschilder

Wie auch die anderen Gemeinden in der Umgebung wird sich die Gemeinde Geiselwind am neuen Konzept für die Wanderwege im Naturpark Steigerwald beteiligen. Allerdings müssen die Geiselwinder beim Thema neue Schilder für die Wege etwas tiefer in die Tasche greifen als die meisten anderen Kommunen. In der Sitzung des Gemeinderats gab Bürgermeister Ernst Nickel bekannt, dass voraussichtlich ein Betrag von 23 288 Euro zu zahlen ist.
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Wie auch die anderen Gemeinden in der Umgebung wird sich die Gemeinde Geiselwind am neuen Konzept für die Wanderwege im Naturpark Steigerwald beteiligen. Allerdings müssen die Geiselwinder beim Thema neue Schilder für die Wege etwas tiefer in die Tasche greifen als die meisten anderen Kommunen. In der Sitzung des Gemeinderats gab Bürgermeister Ernst Nickel bekannt, dass voraussichtlich ein Betrag von 23 288 Euro zu zahlen ist.

Dieser verhältnismäßig hohe Betrag liege daran, dass Geiselwind mit einer Strecke von insgesamt 85 Kilometern Wanderwegen an der Spitze des Landkreises liege, so Bürgermeister Nickel. Lediglich Iphofen habe ähnlich viele Wege in dem insgesamt 553 Kilometer umfassenden Netz. Von den zusammen 477 erforderlichen neuen Wegweisern in den 16 beteiligten Kommunen im Landkreis sind etwa 70 auf Geiselwinder Gebiet aufzustellen.

Das Konzept sieht eine einheitliche Beschilderung vor. Außerdem sollen die Wanderwege besser vernetzt werden, die Knotenpunkte werden mit Ziel- und Kilometerangaben  versehen. Der Aufwand, den die Gemeinden oder Vereine sonst für Markierungen haben, lasse sich langfristig reduzieren, hieß es.

Gemeinde profitiert auch von den Wanderwegen

Bürgermeister Nickel erläuterte, dass es kaum Sinn mache, wenn sich Geiselwind bei dem gemeinsamen Projekt ausklinke und nicht mitmachen würde. Es sei zwar einiges an Geld fällig. Jedoch profitiere man andererseits auch von den Wanderwegen. Das Gremium sah es genauso und stimmte den Ausgaben und damit der Beteiligung am Konzept zu.

Außerdem wurde in der Sitzung im Rahmen des Jahresbetriebsplans die Situation im Gemeindewald besprochen. Dort beschäftigen die Folgen des Sturms Fabienne, der im September 2018 auch über die Wälder in Geiselwind kräftig hinwegfegte, weiterhin die Arbeiten der zuständigen  Forstbetriebsgemeinschaft. Vergangenes Jahr wurden 1773 Festmeter Holz eingeschlagen, das zum großen Teil aus Sturm-, aber auch aus Käferschäden stammte. Neu gepflanzt wurde angesichts der Trockenheit nicht, die abgeholzten Flächen wurden stattdessen eingezäunt, um die Naturverjüngung voran zu bringen.

Auch dieses Jahr werden im Gemeindewald hauptsächlich Käferholz und Trockenschäden aufgearbeitet. Die reguläre Menge zur Holzernte sei mit lediglich 900 Festmetern geplant. Ob neu gepflanzt wird und wenn ja, welche Baumarten, darüber sei man sich noch unklar, schilderte Bürgermeister Nickel.

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