Würzburg
Rettung

Starke Rauchentwicklung im Seniorenheim

Mit einem Großaufgebot haben heute Morgen rund 20 Rettungskräfte der Johanniter, des Bayerischen Roten Kreuzes und der Malteser zehn Bewohner eines Seniorenheimes in der Königsberger Straße in Würzburg medizinisch versorgt.
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Ursache für den Einsatz war auf einer Herdplatte entzündetes Material, das zu einer starken Rauchentwicklung im dritten Stock geführt hat. "Als ich nach der Alarmierung um 6.22 Uhr an dem Einsatzort eintraf, war das ganze Stockwerk stark verqualmt und die Situation schwer einschätzbar", berichtet Rettungsdienst-Einsatzleiter Uwe Kinstle von den Johannitern. "Aufgrund vergangener Brände in Würzburg habe ich einen Großalarm für alle drei Hilfsorganisationen ausgelöst."
Die Bewohner wurden vor Ort auf etwaige Verletzungen untersucht. Nur eine Person musste aufgrund einer Rauchgasvergiftung medizinisch versorgt werden. Nach der Belüftung des Stockwerkes durch die Berufsfeuerwehr konnten alle Bewohner ohne Einschränkung in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die alarmierten Schnelleinsatzgruppen der Johanniter, des Bayerischen Roten Kreuzes und der Malteser kamen nicht zum Einsatz und konnten gegen 7 Uhr an den Rettungswachen wieder abbestellt werden.
"Die Situation war dank der guten Zusammenarbeit mit der Polizei, der Berufsfeuerwehr und den Hilfsorganisationen schnell entschärft und unter Kontrolle gebracht", berichtet Kinstle und ergänzt: "Eine Bewohnerin des zweites Stockwerks hatte großes Glück im Unglück. Sie stürzte während des Einsatzes in ihrer Wohnung und konnte innerhalb weniger Minuten ins Krankenhaus gebracht werden, da der Rettungswagen bereits vor ihrer Haustür stand."
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