Volkach

Stadtrat beschäftigt sich mit Naturschutzgebieten

Nicht weniger als acht Naturschutzgebiete befinden sich auf Volkacher Gebiet, darunter das älteste im Landkreis. Der Schutz der Natur reicht bis in die Gegenwart.
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Eines der acht Naturschutzgebiete im Gebiet der Stadt Volkach: die Sandgrasheiden am Elgersheimer Hof bei Fahr. Foto: Barbara Herrmann

Einen Ausflug in den Naturschutz unternahm der Volkacher Stadtrat in seiner Sitzung – zumindest virtuell. Denn Hans Schneider von der Volkacher Ortsgruppe des Bund Naturschutzes stellte dem Gremium in einem bildreichen Referat die acht Naturschutzgebiete rund um Volkach und in den Ortsteilen vor.

Die Geschichte der Schutzgebiete reicht bis ins Jahr 1969 zurück, als das Landschaftsschutzgebiet Volkacher Mainschleife entstand. Das Naturschutzgebiet "Astheimer Dürringswasen", eine knapp zehn Hektar große Sandmagerrasen-Fläche, wurde 1978 ausgewiesen und ist laut Schneider das älteste im Landkreis Kitzingen. Weitere Naturschutzgebiete, die Heimat für seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten sind, befinden sich etwa am Elgersheimer Hof bei Fahr, unterhalb der Hallburg am Altmain und am dortigen Nordhang, am Mainhang bei der Vogelsburg oder in den Sommeracher Mainauen.

Es gibt neun Naturdenkmäler

Ebenso stellte der Bund-Naturschutz-Vertreter die neun Naturdenkmäler im Gebiet der Stadt Volkach vor, darunter den Schlosspark in Gaibach, dessen Denkmal-Status ins Jahr 1940 zurückreicht, oder die Kastanie in Sommerach, am Ortsausgang Richtung Volkach.

Bürgermeister Peter Kornell stellte fest, die Stadt Volkach habe viel getan für den Erhalt der Natur. Er stellte zugleich fest, dass eine Kommune, wenn sie Flächen als Schutzzonen aus der Bewirtschaftung nimmt, dafür keinen Cent staatliche Unterstützung als Ausgleich erhalte, obwohl es sich dabei um eine "gesellschaftliche Leistung" handle.

Passend zum Thema "Naturschutz" berichtete Stadtratsmitglied Karl-Heinz Bernard (CSU) vom laufenden Blühpatenschaften-Programm des Volkacher Obst- und Gartenbauvereins mit Winzern und weiteren Landwirten. Bislang seien 1,3 Hektar zusammengekommen, auf denen Blühflächen angesät werden.

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