Kitzingen

Stadträtin Andrea Schmidt tritt an als Grüne-Oberbürgermeister-Kandidatin

Nun steht es fest: Die Kitzinger Grünen schicken die erfahrene Stadträtin Andrea Schmidt ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters. Es ist das erste Mal, dass die Grünen bei einer Kommunalwahl mit einer eigenen Liste antreten – und das gleich mit einer eigenen OB-Kandidatin.
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Andrea Schmidt geht für die Grünen ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters. Foto: Andrea Schmidt

Nun steht es fest: Die Kitzinger Grünen schicken die erfahrene Stadträtin Andrea Schmidt ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters. Es ist das erste Mal, dass die Grünen bei einer Kommunalwahl mit einer eigenen Liste antreten – und das gleich mit einer eigenen OB-Kandidatin.

Wie Christa Büttner, Vorsitzende des Ortsverbandes Bündnis90/Grüne Kitzingen, mitteilt, stellt sich Stadträtin Andrea Schmidt gerne der Herausforderung, bei der Kommunalwahl 2020 als Grüne-OB-Kandidatin anzutreten. Büttner: „Andrea Schmidt bringt aus fast 24 Jahren Kommunalpolitik einen enormen Erfahrungsschatz mit, der eine gute Grundlage für die Ausübung dieses Amtes bildet.“ So sei sie viele Jahre lang als Fraktionsvorsitzende und Gruppenvorsitzende bereits in allen Ausschüssen aktiv gewesen.

Andrea Schmidt war zudem 7 Jahre lang Referentin für die soziale Stadt. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit als Integrationsbeauftragte im Wohnheim St. Josefs-Stift engagiert sich Andrea Schmidt in vielen ehrenamtlichen Tätigkeitsfeldern, so z.B. jeweils als Vorsitzende des Siedlerbundes und des Fördervereines der Grundschule in der Siedlung. Mut und Hartnäckigkeit, sowie Leidenschaft für eine Sache einzutreten, zeichnen Sie aus und seien eine wichtige Voraussetzung für dieses Amt, gerade in der heutigen Zeit, so Büttner.

Potential nicht verschwenden

Andrea Schmidt möchte das Mitspracherecht der Bürger in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen: „Ich stehe für ein Klima, in dem sich alle Bürger mit ihrem Anliegen willkommen fühlen. Das große Potential der Kitzinger Bürger soll in Zukunft nicht mehr verschwendet werden.“ Sie setzt auf eine solidarische Stadtgesellschaft, in der sich jeder wiederfindet und Vorurteile abgebaut werden.    

Höchste Priorität hat für Schmidt aber auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Längst überfällig sei zum Beispiel die Entscheidung des Stadtrates zur Zukunft des Notwohngebietes. „Das vorliegende Konzept bestätigt in vollem Umfang meine Meinung, das Notwohngebiet endlich aufzulösen, die Unterbringung der Bewohner dezentral zu lösen und neuen Wohnraum in der Siedlung zu schaffen.“, so Schmidt.

Schmidt betont, dass der Klimawandel unbedingt auch in der lokalen Politik eine zentrale Rolle spielen müsse. Wichtige Ansätze hierfür sieht sie unter anderem darin, alle baulichen Maßnahmen unter den Klimavorbehalt zu stellen, um regionale Energie zu nutzen und konsequent CO2 einzusparen. Auch der Ausbau eines sicheren Radwegenetzes müsse endlich in Angriff genommen werden, so Schmidt. Ein weiteres zentrales Thema sei die Stärkung der lokalen Wirtschaft. Eine unbürokratische Unterstützung von Wirtschaftsanliegen ist für Schmidt selbstverständlich.

Die offizielle Nominierungsversammlung von Bündnis90/GRÜNE Kitzingen wird im November stattfinden.

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