DETTELBACH

Stabwechsel bei Kolpingfamilie

Mit einem teilerneuerten Vorstand geht die Kolpingfamilie Dettelbach in die nächste Amtsperiode. Susanne Sauer schwingt künftig das Zepter. Zwölf Jahre lang stand Michael Schuba an der Spitze der Dettelbacher Kolpingfamilie. Aus beruflichen Gründen, so teilte er mit, könne er diese Aufgabe nicht mehr wahrnehmen.
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Kolpingführung wird weiblicher: Mit Susanne Sauer (Zweite von links) steht zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der Dettelbacher Kolpingfamilie. Sie wird unterstützt von (von links) Franz Körber (stellvertretender Vorsitzender), Peter Dill (Kassier) und Karin Zängler (Schriftführerin).
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Mit einem teilerneuerten Vorstand geht die Kolpingfamilie Dettelbach in die nächste Amtsperiode. Susanne Sauer schwingt künftig das Zepter. Zwölf Jahre lang stand Michael Schuba an der Spitze der Dettelbacher Kolpingfamilie. Aus beruflichen Gründen, so teilte er mit, könne er diese Aufgabe nicht mehr wahrnehmen.

Im Vorfeld der Versammlung war eifrig sondiert worden, so dass für alle Posten Kandidaten bereitstanden und die Wahl problemlos über die Bühne gehen konnte. Als Frontfrau führt künftig Susanne Weichsel die Kolpingfamilie. Im Amt bleiben: ihr Stellvertreter Franz Körber, Schriftführerin Karin Zängler, Kassier Peter Dill und Stellvertreterin Julia Stampfer. Museumswart ist Raimund Sauer, Beisitzer sind Elmar Karl, Rainer Sieber, Ernst Dobler, Gerald Göb, Albert Röll, Ingrid Müller und Winfried Hoch, Kassenprüfer Ernst Dobler und Ludwig Nagel.

Faltertorwart Raimund Sauer, Herr über das Kolping- und Handwerkermuseum, sprach von nachlassenden Besucherzahlen. Zwar habe ein Bericht im „Kolpingblatt“ auch einige Gäste von außerhalb gebracht, aber insgesamt müsse man eine sinkende Tendenz feststellen. Man werde deshalb nicht mehr wie bisher jeden Sonntag die Türen des Museums öffnen, sondern nur noch einmal im Monat und zu Sonderführungen.

Besucher des Museums

Den besten Zuspruch erlebe das Museum stets zur Dettelbacher Museumsnacht. Dann erkundeten jeweils weit mehr als 100 Personen das im Faltertor untergebrachte Kolpingmuseum. „Wenn ich in meinen Unterlagen nachlese, so stelle ich fest, dass zwar die meisten Besucher aus dem Nahraum kommen, aber es sind auch Einträge von Personen aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland im Gästebuch zu sehen.“ Sogar chinesische Schriftzeichen habe er schon gefunden.

Aus den Berichten des Vorsitzenden Michael Schuba und der Schriftführerin Karin Zängler war zu erkennen, dass der Verein vor allem das kirchliche Leben unterstützt, aber auch im gesellschaftlichen Leben Dettelbachs eine Rolle spielt. Bei manchen traditionellen Aufgaben stoße man jedoch an personelle Grenzen. So musste schon die Nikolausaktion gestrichen werden und auch hinter der Gestaltung des Fronleichnamaltars steht ein Fragezeichen. Durch diverse Veranstaltungen eingegangene Gelder wurden für soziale Zwecke innerhalb der Gemeinde gespendet.

Ehrungen gab es für Noemi Knötgen, Manuela Welter, Irma Dorsch, Heide Rummey, Karin Zängler, Renate Günzel (25 Jahre). Seit 50 Jahren ist Ernst Dobler dabei und damit automatisch neues Ehrenmitglied. 60 Jahre: Max Riegel. 65 Jahre: Max Orth.

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