Volkach

Staatssekretär Silberhorn zu Gast bei der JU in Volkach

Knapp 60 Interessierte folgten der Einladung der Jungen Union Volkach zu einer Veranstaltung mit dem Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung Thomas Silberhorn.
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Mitglieder der JU mit den beiden Bundestags-Abgeorneten (von links): Florian Wiesner, Simon Rinke, Tobias Feuerbach, Felix Dietrich, Thomas Silberhorn, Anja Weisgerber, Georg Binzenhöfer und Peter Säger. Foto: Simon Rinke

Knapp 60 Interessierte folgten der Einladung der Jungen Union Volkach zu einer Veranstaltung mit dem Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung Thomas Silberhorn. Der JU-Ortsvorsitzende Simon Rinke begrüßte unter anderem im voll besetzten Tagungsraum im Hotel Rose auch die Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber, die Landtagsabgeordnete Barbara Becker und den CSU-Kreisvorsitzenden Otto Hünnerkopf. Das Thema der Veranstaltung lautete „Informationen zur Bundeswehr und einer Armee der Europäer“. Die Junge Union Volkach plante bereits seit längerem eine verteidigungspolitische Veranstaltung, da das Thema Bundeswehr immer aktuell ist und Volkach mit dem hier stationierten Logistikbataillon auch direkt vom Thema betroffen ist, führte Simon Rinke aus.

Silberhorn referierte zu Beginn über die grundsätzliche Bedeutung von Sicherheit und das breite Spektrum, wie Sicherheit zu begreifen sei. Es sei eine Trendwende nötig gewesen, um die Bundeswehr wieder ihren Aufträgen gerecht ausstatten zu können.

Ohne Logistiker geht nichts

Zum Thema Europäische Armee sagte Silberhorn, dass es hierbei nicht um eine neue, eigenständige Organisationsform handeln solle. Es ginge eher um die zunehmende Zusammenarbeit auf verschiedensten militärischen Bereichen in der EU, wie zum Beispiel in den Bereichen Planung, Beschaffung, Ausrüstung oder Kommunikation. Nach einem Dank an alle Soldaten hob Silberhorn die besondere Stellung des Volkacher Logistikbataillons hervor. Ohne Logistiker gehe gar nichts – deswegen sind sie auch in jedem erdenklichen Einsatz der Bundeswehr immer dabei. Eine besondere Art der Anerkennung, aber gleichzeitig auch zur Erhöhung der Sicherheit in der Öffentlichkeit, nannte der Staatssekretär den Vorschlag der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Soldaten in Uniform im öffentlichen Zugverkehr kostenlos reisen zu lassen.

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