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Hüttenheim

Staatliches Ehrenzeichen für den engagierten Thorsten Gräf

"Der wichtigste Grund, warum ich heute zu euch gekommen bin, ist die Ehrung eines verdienten Kameraden", erklärte Kreisbrandinspektor Günter Wilhelm in der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hüttenheim. Wilhelm verlieh dem stellvertretenden Kommandanten der Wehr, Thorsten Gräf, für 25 Jahre aktiven Dienst das staatliche Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Vorsitzender Andreas Schlegel und Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert schlossen sich mit Glückwünschen und Präsenten an.
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Kreisbrandinspektor Günter Wilhelm (links) verlieh Thorsten Gräf das staatliche Feuerwehrehjrenzeichen in Silber. Foto: Hartmut Hess

"Der wichtigste Grund, warum ich heute zu euch gekommen bin, ist die Ehrung eines verdienten Kameraden", erklärte Kreisbrandinspektor Günter Wilhelm in der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hüttenheim. Wilhelm verlieh dem stellvertretenden Kommandanten der Wehr, Thorsten Gräf, für 25 Jahre aktiven Dienst das staatliche Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Vorsitzender Andreas Schlegel und Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert schlossen sich mit Glückwünschen und Präsenten an.

Kommandant Dominik Stich und sein Stellvertreter Thorsten Gräf bilden ein gut funktionierendes Duo an der Spitze der Wehr mit 44 Aktiven. Thorsten Gräf ging auf mehrere Einsätze, neun Übungen und Schulungen ein. Positiv war für Gräf im Berichtszeitraum besonders die gestiegene Übungsbeteiligung, dabei taten sich Steffen Ruß, Christopher Haude und Gräf selbst als Übungsfleißigste hervor.

Übungen mit Funkgeräten und Feuerlöschern

Thorsten Gräf erklärte in seinem Ausblick, dass er heuer Übungen mit dem Funkgeräten und handelsüblichen Feuerlöschern ansetzen will sowie eine Schulung auf Basis einer Gefahrenmatrix zum Thema Unfallverhütung. Günter Wilhelm zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt von dem, was eine kleine Wehr mit vergleichsweise bescheidener Ausrüstung wie die Hüttenheimer dank engagierten Leuten wie Thorsten Gräf so alles bewerkstellige. "Ich glaube, da kann ich als alter Hase sogar bei euch noch was lernen", bekannte der Kreisbrandinspektor.

Günter Wilhelm ging auf einen so genannten Systemtrenner an, den der Feuerwehrverband allen Wehren und Kommunen empfiehlt. Denn ein solches Gerät verhindere es, dass Feuerwehren bei der Hydrantennutzung ein Trinkwassersystem verunreinigen. Die Geräte sind trotz eines Rabattes wegen der Sammelbestellung mit 1000 Euro nicht billig.

Gerätewarte gefunden

Ingrid Reifenscheid-Eckert sicherte den Feuerwehrdienstleistenden aber ihre Unterstützung zu und deswegen wurden für alle drei Ortsteilwehren Systemtrenner angeschafft. Thorsten Gräf wünschte sich noch, dass die Wehr nach Jahren wieder einen Gerätewart bekomme und Maschinen und Geräte mehrmals im Jahr funktionell zu prüfen. Sein Appell fiel auf fruchtbaren Boden, denn zum Ende der Versammlung erklärten Max Stadtelmeyer und Marco Fleischer ihre Bereitschaft, die Aufgaben des Gerätewarts zusammen zu übernehmen.

Der Vorsitzende begrüßte zur Jahresversammlung erstmals Tobias Nahr als neuen Kreisbrandmeister und stellte erfreut fest, dass die Faschingsveranstaltung super geklappt habe. Das Ergebnis tat dem Kassenbericht von Rudolf Rauh gut und führte zu einem positiven Jahresergebnis. Die Kassenprüfer Christian Därr und Pascal Meyer hatten nichts zu  beanstanden und wurden für eine weitere Amtszeit gewählt. Laut dem Vorsitzenden sei die Wehr bei der Hochzeit von Dominik Stich und seiner Frau Anja Spalier gestanden.  

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