DETTELBACH

Spitzenpreise für Zuchtkälber aus Nenzenheim erzielt

49 Zuchttiere sowie 351 Zucht- und Nutzkälber wechselten beim Zuchtviehmarkt des Rinderzuchtverbandes Franken in der Dettelbacher Frankenhalle den Besitzer. Den Grund für das nachlassende Interesse nennt der Rinderzuchtverband Franken in einer Mitteilung: Der rückläufige Milchpreis verunsicherte die Käufer.
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Prachtbursche: Weiter ging beim Deutschen Fleckvieh ein erster Sohn des Bullenvaters Neuner, gezüchtet von Rainer Schmitt aus Kappel im Landkreis Bamberg, zum Prüfungseinsatz an die Bayern-Genetik GmbH aus Landshut. Foto: Foto: Rinderzuchtverband Franken

49 Zuchttiere sowie 351 Zucht- und Nutzkälber wechselten beim Zuchtviehmarkt des Rinderzuchtverbandes Franken in der Dettelbacher Frankenhalle den Besitzer. Den Grund für das nachlassende Interesse nennt der Rinderzuchtverband Franken in einer Mitteilung: Der rückläufige Milchpreis verunsicherte die Käufer.

Mit Spannung wird das Auslaufen der Milchquote zum 31. März 2015 erwartet. Deshalb konnten sich die Erlöse für Zuchtrinder nicht von dem niedrigen Niveau des letzten Zuchtviehmarktes erholen.

Von den zwei Jungbullen beim Deutschen Fleckvieh gingen Söhne der Bullenväter Vorum und Neuner, gezüchtet von Hartmut Neuberger aus Berndiel im Landkreis Miltenberg und von Rainer Schmitt aus Kappel im Landkreis Bamberg, in den Prüfungseinsatz beim Besamungsverein Neustadt an der Aisch und der Bayern-Genetik GmbH aus Landshut.

Der Markt-Verlauf

Der Durchschnittserlös der frischmelkenden Jungkühe in den Wertklassen II und III bei einem mittleren Tagesgemelk von 29,2 Kilogramm (kg) lag bei 1506 Euro (1120 bis 2000 Euro). Eine ältere Kuh wurde um 1200 Euro abgegeben. Die elf hochträchtigen Kalbinnen erlösten in der Wertklasse II 1302 Euro (1120 bis 1560 Euro). Drei Jungrinder wechselten für 740 Euro (680 bis 860 Euro) den Besitzer.

Mit 3300 und 2400 Euro erzielten von den fünf angebotenen männlichen Zuchtkälbern zwei Söhne der Bullenväter Watt und Zaspin aus dem Zuchtbetrieb von Karl Kilian aus Nenzenheim Spitzenerlöse der Deutschen Fleckviehzucht. 38 weibliche Zuchtkälber mit einem Durchschnittsgewicht von 96 kg fanden bei einem mittleren Erlös von 336 Euro (ohne Mehrwertsteuer) einen neuen Besitzer. Mit 5,21 Euro je Kilogramm (mit der Mehrwertsteuer) blieben die Erlöse für die 293 männlichen Nutzkälber auf einem stabilen Niveau. Bei einem mittleren Lebendgewicht von 91 kg wurden 476 Euro (mit Mehrwertsteuer) je Tier bezahlt. Der Orientierungspreis für das 80-Kilogramm-Durchschnittskalb lag bei 6,02 Euro je Kilogramm (mit Mehrwertsteuer). Für die 13 weiblichen Nutzkälber wurden im Schnitt 361 Euro je Tier (mit Mehrwertsteuer) bei 93 kg Lebendgewicht angelegt.

Der nächste Nutzkälbermarkt in der Dettelbacher Frankenhalle findet am Dienstag, 3. März, statt; der nächste Zuchtviehmarkt am Dienstag, 10. Februar.

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