ALBERTSHOFEN

Spielplatz wird nicht mehr benötigt

Da Albertshofen genügend Spielplätze hat, ist der Rückbau des Platzes im Eichenweg möglich. „Was machen wir dann mit dem Platz?“ Elmar Gimperlein schlug in der Gemeinderatssitzung vor, einen Mischwald anzupflanzen, „da dort vorher auch Wald war und wir können der Natur etwas zurückgeben“. Ins Gespräch gebracht wurde auch ein Holzlagerplatz.
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Symbolfoto Spielplatz Foto: Foto: Siegfried Farkas

Da Albertshofen genügend Spielplätze hat, ist der Rückbau des Platzes im Eichenweg möglich. „Was machen wir dann mit dem Platz?“ Elmar Gimperlein schlug in der Gemeinderatssitzung vor, einen Mischwald anzupflanzen, „da dort vorher auch Wald war und wir können der Natur etwas zurückgeben“. Ins Gespräch gebracht wurde auch ein Holzlagerplatz. Man einigte sich darauf, dass die Fläche nach dem Rückbau von Spielgeräten und Pavillon sich zunächst selbst überlassen bleibt, um zu sehen, welche Bäume und Sträucher wachsen.

Weitere Themen in der Ratssitzung:

• Eine doch eher emotionale Diskussion gab es, als um die Kosten für die Begleitperson eines Feuerwehrlers ging, der nach 40 Dienstjahren eine Woche umsonst im Feuerwehr-Erholungsheim Bayrisch Gmain Urlaub machen kann, was vom Freistaat finanziert wird. Der bayerische Gemeindetag machte den Vorschlag, die Begleitperson durch die Gemeinde zu bezahlen. Dies stieß im Rat auf wenig Gegenliebe, „da das nicht Sache der Gemeinde ist“, wie aus dem Rat zu hören war. Es wurde der Vorschlag gemacht, diese Kosten durch den Feuerwehrverein abzudecken. Bei der Abstimmung votierten nur vier für das Ansinnen des Gemeindetags.

• Dem Rat lag die fomlose Bauvoranfrage zum Bau einer Doppelgarage auf dem Anwesen Friedrich-Hiller-Straße vor. Da das Vorhaben sich außerhalb der Baugrenzen befindet und der Abstand von fünf Metern zur öffenlichen Verkehrsfläche nicht eingehalten wird, werden Befreiungen vom Bebauungsplan notwendig. Außerdem kam aus dem Rat der Hinweise, dass die Wasserleitung an der Stelle liegt, wo die Garage geplant ist. Der Rat stimmte geschlossen für die Befreiungen mit der Maßgabe, dass erst das Problem mit der Wasserleitung gelöst wird.

• Da Albertshöfer Belange nicht berührt werden, war der vorhabenbezogene Bebauungsplan samt 35. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Kitzingen kein Thema. Es ging dabei um die Lagerung von explosiven Stoffen in den Bunkern im Klosterforst auf einer Gesamtfläche von rund zehn Hektar.

• Eine Mitgliedschaft im Förderverein der Richard-Rother-Realschule mit einem Jahresbeitrag von 180 Euro kommt für die Gemeinde nicht in Frage, lautete der einstimmige Beschluss des Ratskollegiums. „Da kommen dann noch mehr Fördervereine“, befürchtete ein Ratsmitglied.

• Bürgermeister Horst Reuther gab bekannt, dass Richtfest für den Bau der Kinderkrippe gefeiert wurde und weitere Gewerke vergeben wurden: „Wir liegen im Kostenrahmen und der Zeitplan steht. Erfreut zeigte er sich, dass trotz der Verschuldung im Jahr 2013 Rücklagen gebildet werden konnten, wie der Rechenschaftsbericht ergab. Der Hochwasserschutzschieber in der Kläranlage gab seinen Geist auf, es musste ein neuer für 1240 Euro angeschafft werden. Fertig ist der Rote Platz an der Schule.

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