UNTERICKELSHEIM

Spielplatz soll größer werden

Über die Vorhaben der Gemeinde in diesem Jahr informierte Bürgermeister Rainer Ott die Unterickelsheimer. Eine Frage dazu galt schnellerem Internet.
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Der Spielplatz am Volkacher Sambühl soll einer Wohnbebauung weichen. Der Stadtrat hat die entsprechende Änderung des Bebauungsplans beschlossen. Allerdings könnten Anwohner noch juristisch gegen die Entscheidung vorgehen. Foto: Archivfoto: Peter Pfannes

In der Bürgerversammlung informierte Bürgermeister Rainer Ott am Donnerstagabend in Unterickelsheim über die Arbeit der Gemeinde. Außerdem gab es im Feuerwehrhaus die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Wünsche zu äußern.

Die Schulden konnten in den vergangenen Jahren kontinuierlich reduziert werden und liegen mittlerweile unter 250 000 Euro. Bei weniger als 250 Euro pro Einwohner liegt die Gemeinde damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt von rund 600 Euro vergleichbarer Kommunen. Allerdings ist damit zu rechnen, dass demnächst neue Darlehen aufgenommen werden müssen, erklärte der Bürgermeister. Denn das Abwasser der Ortsteile Martinsheim und Enheim soll künftig zum Abwasserzweckverband Ochsenfurt (AVO) geleitet und dort entsorgt werden, wofür Investitionen nötig sind. Allerdings wären die nötigen Investitionen für den Erhalt der gemeindeeigenen Kläranlage größer. Ob auch Unterickelsheim an den AVO angeschlossen wird, steht noch nicht fest, antwortete Rainer Ott auf Nachfrage. Eventuell wäre auch ein Anschluss an die Kläranlage in Gnötzheim möglich. Zum Thema Abwasserentsorgung soll es aber eine gesonderte Informationsveranstaltung geben.

Angefragt wurde auch, ob es möglich ist, künftig Auszüge aus der Gemeinderatssitzung in den Marktbreiter Nachrichten, dem Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft, zu veröffentlichen. Dies soll in naher Zukunft umgesetzt werden, versprach der Bürgermeister. Auch eine Veröffentlichung des Protokolls auf der neuen Homepage wird angestrebt. Diese ist jedoch noch in Arbeit und wird noch etwas Zeit benötigen, stellten die zuständigen Gemeinderäte Christine Ott und Ulrich Falk fest.

Weiter wurde von der Gemeinde gewünscht, dass die Gräben an den Flurwegen gereinigt werden, was in den vergangenen Jahren teilweise vernachlässigt worden sei. Außerdem wurde gefragt, wann schnelleres Internet in Unterickelsheim verfügbar sein wird. Die Gemeinde hat vor kurzem den Förderbescheid der Staatsregierung erhalten. Einen Termin konnte der Bürgermeister allerdings nicht nennen, da dies von der Ausbauplanung der Telekom abhängt.

Für einen neuen Spielplatz in Unterickelsheim ist die Gemeinde derzeit auf der Suche nach einem Standort. Der bisherige Platz neben dem Feuerwehrhaus ist nach heutigen Standards nicht mehr groß genug, um mehrere Spielgeräte aufzustellen, antwortete Ott auf eine Frage.

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