Wiesentheid

Spielplätze in der Diskussion

Eine emotionale Debatte entwickelte sich in der Sitzung des Wiesentheider Gemeinderates beim Thema Spielplätze im Markt.
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Eine emotionale Debatte entwickelte sich in der Sitzung des Wiesentheider Gemeinderates beim Thema Spielplätze im Markt. Auf der Tagesordnung stand ein Beitrag von Gemeinderat und Jugendreferent Andreas Laudenbach (WOW-Junge Liste), der sich mit den Plätzen ausgiebig beschäftigt hat. Er riet zu einem Konzept, wonach die aktuellen Spielplätze verbessert und ergänzt werden können. Dieses solle ein Fachbüro erstellen.

In dem Zusammenhang war Laudenbach ein Flugblatt der Freien Wähler aufgestoßen, das dieser Tage an die Haushalte in Wiesentheid verteilt wurde. Darin kritisierten die Freien, dass keiner ein „zig-zehntausend Euro teures Ingenieur-Gutachten“, etwa für die neu geplante Spielfläche im Weihersbrunnen auszugeben brauche. Die Gemeinde solle lieber in eine „Super Geräteausstattung“ investieren, anstelle in bedrucktes Papier. Eine vernünftige Grundausstattung mit Schaukel, Rutsche, gepflegtem Sandkasten, oder ähnliches, würde schon ausreichen.

Darüber echauffierte sich Laudenbach. Er forderte eine Antwort von den Freien Wählern, wie man den angeblich schlechten Zustand der Plätze so einfach beheben wolle. Laudenbach kritisierte, dass in dieser Sache in den letzten 20 Jahren kaum etwas passiert sei. Als einziger im Rat habe er sich diesem Thema angenommen, dazu Bürgerarbeitskreise gemacht, viel Zeit investiert.

Eltern sprächen ihn an, damit in der Sache überhaupt etwas passiere. Nun sei er an einem Punkt, wo er nicht noch mehr Zeit dafür aufbringen könne, die Verwaltung habe niemanden, der sich intensiver mit den Plätzen auseinander setzen könne. Also müsse man eine Fachfirma hinzu ziehen. Helma Schug und Otto Hünnerkopf (CSU) verteidigten Laudenbachs Engagement. Bürgermeister Werner Knaier wies darauf hin, dass der Rat bereits beschlossen habe, ein Ingenieurbüro zu beauftragen.



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