Iphofen

Sozialer Wohnungsbau als SPD-Wahlkampfthema

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Iphofen Jürgen Kößler ehrte in der Jahreshauptversammlung mehrere treue Mitglieder, darunter Wilhelm Schüll, der seit 40 Jahren Genosse ist. Eine Urkunde für 20 Jahre Mitgliedschaft überreichte der Vorsitzende an Helen von Hoyningen-Huene und der Glückwunsch für zehn Jahre ging an Marc-Andre Behrendt.
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Vorsitzender Jürgen Kößler und Astrid Glos (von links) ehren beim SPD-Ortsverein Iphofen die treuen Mitglieder Marc-Andre Behrendt und Helen von Hoyningen-Huene.

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Iphofen Jürgen Kößler ehrte in der Jahreshauptversammlung mehrere treue Mitglieder, darunter Wilhelm Schüll, der seit 40 Jahren Genosse ist. Eine Urkunde für 20 Jahre Mitgliedschaft überreichte der Vorsitzende an Helen von Hoyningen-Huene und der Glückwunsch für zehn Jahre ging an Marc-Andre Behrendt.

Der SPD-Ortsverein ist mit Jürgen Kößler als stellvertretenden Vorsitzender und Jürgen Pusch als Beisitzer im Kreisvorstand vertreten. Daneben ist Jürgen Kössler Beisitzer im Unterbezirksvorstand und er will heuer noch für den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokraten im Gesundheitswesen auf Bezirksebene kandidieren. Jürgen Kößler ist Direktkandidat für die Landtagswahl und informierte über eine Kandidaten-Klausur mit der Landesvorsitzenden Natascha Kohnen. Sie habe das Wohnen als Schwerpunkt für den Wahlkampf ausgerufen. „Es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, was die CSU da investieren will“, sagte Jürgen Kößler, derweil wollten die Genossen weit mehr Geld in bezahlbaren Wohnraum investieren. Zudem habe es die SPD auch in der Bundesregierung geschafft, dass die Betreuung von Kleinkindern und Schülern heute einige Schritte weiter ist.

Als Mediziner und Studentenbetreuer an der Universität Würzburg liegt Jürgen Kößler besonders die Hochschulpolitik am Herzen und kritisierte deswegen die missliche Lage, dass das Personal an Hochschulen oft nur befristet beschäftigt ist, weil die Hochschulen keine mittelfristige Finanzsicherheit hätten. Wie die SPD ihre Spuren hinterlässt, zeige sich aktuell in den Fortschritten bei der Pflege-Thematik im Krankenhäusern und Pflegeheimen. „Diese Fortschritte sind dem Druck der SPD zu verdanken“, meinte der Landtagskandidat.

Bezirkstagskandidatin Astrid Glos stufte den sozialen Wohnungsbau als wichtig ein und bedauerte, dass vor geraumer Zeit die Immobilien der GBW-Wohnungsbaugruppe über den Jordan gegangen seien. Sie hoffte, dass die Ankündigungen aus Berlin nicht umgesetzt werden und die kommunalen Krankenhäuser erhalten bleiben. „Wir müssen uns als SPD nicht verstecken und mit uns ist immer zu rechnen“, verdeutlichte Astrid Glos. Jürgen Kößler sah die SPD inhaltlich gut aufgestellt und sie habe Antworten auf viele Fragen.

Der Vorsitzende bezifferte den Mitgliederstand auf 27 Personen und ging auf mehrere Mitgliederversammlungen mit Delegiertenwahlen ein. Der Verein unternahm einen Stadtrundgang mit Stadtplaner Franz Ullrich, besuchte das Knauf-Museum und das Kirchenburgmuseum in Mönchsondheim, richtete einen Neujahrsempfang aus und beteiligte sich am Bürgerschießen. Die Iphöfer Genossen waren aktiv im Bundestagswahlkampf und erwarten am 27. August den Landtags-Fraktionsvorsitzenden Markus Rinderspacher und zwei Tage später die Landesvorsitzende Natascha Kohnen im Landkreis. Kassier Marc-Andre Behrendt gab einen Einblick in die finanzielle Lage und die Ausgaben für den Bundestagswahlkampf.



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