SOMMERACH

Sommerach will „Fairtrade-Gemeinde“ werden

Die ganze Gemeinde soll in das Projekt einbezogen werden
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Laut Ratsbeschluss bewirbt sich die Gemeinde Sommerach um den Titel „Fairtrade-Town, Gemeinde des Fairen Handels“. In der Sitzung am Montagabend informierte Bürgermeister Elmar Henke über fünf Kriterien, die die Gemeinde auf dem Weg zur Auszeichnung „Fairtrade-Gemeinde“ erfüllen muss. Foto: Foto: Walter Braun

„Wir haben dieses Jahr viel vor und es wird sich einiges verändern“, sagte Bürgermeister Elmar Henke zu Beginn der ersten Ratssitzung im neuen Jahr. Da ging es am Montagabend unter anderem um den Antrag der Bücherei Sommerach auf Gewährung eines Zuschusses. Zunächst offerierte der Gemeindechef interessante Zahlen aus der Büchereistatistik des vergangenen Jahres. Als erfreulich bezeichnete Henke den Anstieg bei den Entleihungen von 5265 (im Jahr 2016) auf 5449 Büchern, Zeitschriften, Tonträgern oder etwa Spielen im Jahr 2017.

Und nicht zuletzt erhöhte sich mit 2956 Personen (2016 waren es 2816) auch die Zahl der Besucher. Dies hatte verständlicherweise eine Erhöhung der Arbeitsstunden von 799 auf 821 im Jahre 2017 zur Folge. Wie Henke mitteilte, bittet die Bücherei anstelle eines finanziellen Zuschusses in diesem Jahr um die Ausführung verschiedener Renovierungsarbeiten. So sollen Räume gestrichen und ein Teil des Bodens im Erdgeschoss der Bücherei erneuert werden. Diesbezüglich gab es keine Diskussion. Die Verwaltung wurde laut einstimmigen Ratsbeschluss beauftragt, die erbetenen Renovierungsarbeiten durchzuführen.

Des Weiteren ging es um die Bewerbung der Gemeinde Sommerach um den Titel „Fairtrade-Town, Gemeinde des Fairen Handels“. Um diese Auszeichnung zu erhalten, muss die Gemeinde Sommerach laut Bürgermeister Henke fünf Kriterien erfüllen. Unter anderem muss eine lokale Steuerungsgruppe, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Gemeinde“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert, gebildet werden. Des Weiteren sollen in lokalen Einzelhandelsgeschäften gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants Fairtrade Produkte ausgeschenkt werden.

Notwendig ist auch die Mitarbeit der öffentlichen Einrichtungen wie Schule, Vereine und Kirche. Verbunden ist die Auszeichnung „Fairtrade-Town“ letztlich mit dem Ziel, „das Bewusstsein der Bevölkerung für nachhaltigen, fairen Konsum zu stärken.

Laut Ratsbeschluss bewirbt sich die Gemeinde Sommerach um den Titel „Fairtrade- Town“ und beteiligt sich an der Kampagne „Fairtrade- Gemeinde.

Vertreter in der zitierten Steuerungsgruppe sind Emil Schlereth, dritter Bürgermeister Maria Sauer und Bürgermeister Elmar Henke sowie das Team der Info-Vinothek.

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