MAINBERNHEIM

Solide Basis, gesundes Vereinsleben beim TSV Mainbernheim

Eine positive Entwicklung hat der TSV Mainbernheimhingelegt. Auch finanziell steht der Verein gut da, aber der Betrieb des Sportheims belastet die Vereinskasse.
Artikel drucken Artikel einbetten
Solide Basis, gesundes Vereinsleben beim TSV Mainbernheim
Eine positive Entwicklung bescheinigten Vorsitzender Thomas Böh von Rostkron, Kassier Wolfgang Wick und die Abteilungsleiter ihrem TSV Mainbernheim bei der Hauptversammlung am Samstag im Sportheim. Die anwesende Vereinsbasis quittierte die gesunde finanzielle und organisatorische Basis des Vereins mit Beifall und entlastete Vorstand und Kassenwart. Sascha Niedermeyer als weiterer Vorsitzender und Thorsten Pohl als stellvertretender Vergnügungswart verjüngen künftig das Leitungsgremium und absolvieren eine Art „Probejahr“ bis zu den planmäßigen Wahlen 2018. Höhepunkt bei den Ehrungen war die Ernennung von Hartmut Großmann zum Ehrenmitglied. Die sportliche Basis des Vereins bilden die Abteilungen Breitensport, Fußball, Tennis und Handball. Mit einem Großfeldspiel feiert die Handballabteilung mit derzeit drei Herren- und zwei Damenmannschaften am 13. Mai 2017 ihr 90-jähriges Bestehen. Auch die Nachwuchsarbeit funktioniert hier bestens. Abteilungsleiterin Monika Rehberger berichtet von aktiver Werbung für Handball an Schulen oder beim Kinderferienpass. Beim Fußball, der größten Sparte im Verein, überwinterte die 1. Mannschaft als Herbstmeister, um sich schließlich auch die Meisterschaft zu sichern. Unterstützung kam von der zweiten Mannschaft und der Jugend. Inge Gregor kann sich nach ihrem ersten Jahr als Abteilungsleiterin Breitensport vor allem über Zuwachs in der Garde freuen, weshalb dort eine dritte Gruppe eingerichtet wurde. Weitere Angebote sind Karate, eine Laufgruppe und demnächst Yogakurse. Beim Tennis sind drei Herrenmannschaften gemeldet, Damen und Jugend gibt es nicht. Der auch verbandsweit anhaltende Trend zu fehlendem Nachwuchs bereitet Abteilungsleiter Herbert Pieper zunehmend Sorgen. Jetzt will man mit Hilfe eines bezahlten Trainers und mehr Werbung versuchen, die Nachwuchsarbeit zu forcieren. Vergnügungswart „Prinz August“ alias Harald Mönch informierte über einen ausverkauften Kappenabend. Bei langjährigen Helfern – Frank Simmers für Bühnenbild und Technik sowie Birgit Schuster, Melanie und Heike Strobach, die alle Auftritte anleiten – bedankte er sich. Weitere Impulse des TSV für das gesellschaftliche Leben der Stadt waren ein Kabarettauftritt von Sebastian Reich, ein Benefizkonzert für den Reiterhof und zum zweiten Mal der Weihnachtsbaumverkauf. Als Kabarettist für 2017 konnte Rolf Miller verpflichtet werden, der am 19. August gastiert. Erstmals hatte die Tanzgarde mit selbst gekochten Suppen zum Suppenkasperfest eingeladen – ein erfolgreiches Debüt, das im September seine Fortsetzung findet. Im Dezember freuten sich junge und ältere Mitglieder erstmals über den Weihnachtszauber, einer Kombination aus Waldweihnacht und TSV-Weihnachtsfeier. Finanziell steht der Verein solide da. Nach einem negativen Ergebnis im Vorjahr (minus 5000 Euro) lag das Jahresergebnis für 2016 bei rund 6300 Euro. Sollte der Vorstand noch eine Sondertilgung für das Vereinsheim-Darlehen beschließen, könne der Verein bei der nächsten Generalversammlung schuldenfrei sein. Dann will Kassier Wolfgang Wick sein Amt abgeben. Ein Wermutstropfen: Das Vereinsheim, das für Pächter nicht wirtschaftlich zu betreiben sei. Die aktuell von etwa 20 Mitgliedern gemeinsam bewirtschaftete Einrichtung schloss 2016 mit einem Minus von 6600 Euro, das durch Einnahmen im Gesamtverein ausgeglichen wurde. „Wir müssen ein jährliches Defizit hinnehmen“, ist Wicks Einschätzung. Foto: Foto: S. Himsel
+1 Bild

Eine positive Entwicklung bescheinigten Vorsitzender Thomas Böh von Rostkron, Kassier Wolfgang Wick und die Abteilungsleiter ihrem TSV Mainbernheim bei der Hauptversammlung am Samstag im Sportheim. Die anwesende Vereinsbasis quittierte die gesunde finanzielle und organisatorische Basis des Vereins mit Beifall und entlastete Vorstand und Kassenwart. Sascha Niedermeyer als weiterer Vorsitzender und Thorsten Pohl als stellvertretender Vergnügungswart verjüngen künftig das Leitungsgremium und absolvieren eine Art „Probejahr“ bis zu den planmäßigen Wahlen 2018. Höhepunkt bei den Ehrungen war die Ernennung von Hartmut Großmann zum Ehrenmitglied.

90-jähriges Jubiläum

Die sportliche Basis des Vereins bilden die Abteilungen Breitensport, Fußball, Tennis und Handball. Mit einem Großfeldspiel feiert die Handballabteilung mit derzeit drei Herren- und zwei Damenmannschaften am 13. Mai 2017 ihr 90-jähriges Bestehen. Auch die Nachwuchsarbeit funktioniert hier bestens. Abteilungsleiterin Monika Rehberger berichtet von aktiver Werbung für Handball an Schulen oder beim Kinderferienpass. Beim Fußball, der größten Sparte im Verein, überwinterte die 1. Mannschaft als Herbstmeister, um sich schließlich auch die Meisterschaft zu sichern.

Zuwachs in der Garde

Unterstützung kam von der zweiten Mannschaft und der Jugend. Inge Gregor kann sich nach ihrem ersten Jahr als Abteilungsleiterin Breitensport vor allem über Zuwachs in der Garde freuen, weshalb dort eine dritte Gruppe eingerichtet wurde. Weitere Angebote sind Karate, eine Laufgruppe und demnächst Yogakurse. Beim Tennis sind drei Herrenmannschaften gemeldet, Damen und Jugend gibt es nicht. Der auch verbandsweit anhaltende Trend zu fehlendem Nachwuchs bereitet Abteilungsleiter Herbert Pieper zunehmend Sorgen. Jetzt will man mit Hilfe eines bezahlten Trainers und mehr Werbung versuchen, die Nachwuchsarbeit zu forcieren.

Kappenabend, Kabarettauftritt und Suppenkasperfest

Vergnügungswart „Prinz August“ alias Harald Mönch informierte über einen ausverkauften Kappenabend. Bei langjährigen Helfern – Frank Simmers für Bühnenbild und Technik sowie Birgit Schuster, Melanie und Heike Strobach, die alle Auftritte anleiten – bedankte er sich. Weitere Impulse des TSV für das gesellschaftliche Leben der Stadt waren ein Kabarettauftritt von Sebastian Reich, ein Benefizkonzert für den Reiterhof und zum zweiten Mal der Weihnachtsbaumverkauf. Als Kabarettist für 2017 konnte Rolf Miller verpflichtet werden, der am 19. August gastiert. Erstmals hatte die Tanzgarde mit selbst gekochten Suppen zum Suppenkasperfest eingeladen – ein erfolgreiches Debüt, das im September seine Fortsetzung findet. Im Dezember freuten sich junge und ältere Mitglieder erstmals über den Weihnachtszauber, einer Kombination aus Waldweihnacht und TSV-Weihnachtsfeier.

Sportheimbetrieb belastet die Vereinskasse

Finanziell steht der Verein solide da. Nach einem negativen Ergebnis im Vorjahr (minus 5000 Euro) lag das Jahresergebnis für 2016 bei rund 6300 Euro. Sollte der Vorstand noch eine Sondertilgung für das Vereinsheim-Darlehen beschließen, könne der Verein bei der nächsten Generalversammlung schuldenfrei sein. Dann will Kassier Wolfgang Wick sein Amt abgeben. Ein Wermutstropfen: Das Vereinsheim, das für Pächter nicht wirtschaftlich zu betreiben sei. Die aktuell von etwa 20 Mitgliedern gemeinsam bewirtschaftete Einrichtung schloss 2016 mit einem Minus von 6600 Euro, das durch Einnahmen im Gesamtverein ausgeglichen wurde. „Wir müssen ein jährliches Defizit hinnehmen“, ist Wicks Einschätzung.

Ehrungen beim TSV

Für langjährige Mitgliedschaft im Turn- und Sportverein Mainbernheim bedankte sich der Vereinsvorsitzende Thomas Böh von Rostkron bei etlichen Mitgliedern. Eine Ehrenurkunde für 50 Jahre Treue erhielten Georg Gurrath, Jürgen Herbst, Helmut Huttner und Karl Krimm. Hartmut Großmann wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Die goldene Vereinsnadel mit Urkunde für 40-jährige Mitgliedschaft bekamen Christiane Bußmann, Peter Doth, Ute Dodt, Uwe Huttner, Dietmar Krämer, Nicola Prantl, Hans-Werner Reinhart, Ingeborg Scheuring-Memmel, Roland Thumann und Werner Zürlein.

Für 25 Jahre erhielten Elzbieta Flohr, Patrick Kräutner, Dagmar Schönleber, Bernd Schwer, Kai Siemers, Gerlinde Wagner, Hannes Wahner, Andrea und Peter Winkler die silberne Vereinsnadel und eine Urkunde.

Verwandte Artikel

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.