KITZINGEN

Solarwärme auch vom Altstadt-Dach

Die zähe Entwicklungsgeschichte der Gestaltungssatzung für die Kitzinger Altstadt könnte am Donnerstag (27. November, 18.15 Uhr) ihren Abschluss finden. Der Verwaltungs- und Bauausschuss diskutiert eine Vorlage, die eine Lösung für den Hauptknackpunkt des Regelwerks anbietet: eine Ausnahmeregelung für Solaranlagen.
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Symbolfoto Solarwärme. Foto: Foto: Thinkstock

Die zähe Entwicklungsgeschichte der Gestaltungssatzung für die Kitzinger Altstadt könnte am Donnerstag (27. November, 18.15 Uhr) ihren Abschluss finden. Der Verwaltungs- und Bauausschuss diskutiert eine Vorlage, die eine Lösung für den Hauptknackpunkt des Regelwerks anbietet: eine Ausnahmeregelung für Solaranlagen.

Der Paragraf 18, „Nutzung der Sonnenenergie“, war zuletzt bei der Diskussion des Entwurfs im Stadtrat auf viel Widerstand gestoßen. Das kategorische Nein zur Installierung jeglicher Solaranlagen auf den Dächern des Altstadtdreiecks hatten viele Stadträte für zu restriktiv empfunden – in Zeiten des Energiewandels.

Den Wünschen aus dem Gremium versucht nun die neue Vorlage zu folgen. Da gibt's zwar immer noch ein Verbot für Solaranlagen, das allerdings „zum Schutz des Ortsbilds“ nur für Photovoltaik-Kollektoren gelten soll. Wer statt Strom jedoch Sonnenwärme auf dem Dach erzeugen will, kann laut Vorlage eine Ausnahmegenehmigung beantragen.

Die gibt's dann, wenn die Anlage von öffentlich zugänglichen Flächen aus nicht zu sehen ist und wenn die Kollektoren nicht mehr als sechs Quadratmeter des Dachs bedecken.

Bebauungsplan Flugplatzstraße

Zweiter Punkt in der Tagesordnung des Ausschusses ist die Änderung des Bebauungsplans Flugplatzstraße. Dabei geht es um die Stellungnahmen zu den Plänen der Firmen Leoni Bordnetz-Systeme und Höhn, ihr Betriebsgelände auf Teilflächen der ehemaligen Harvey Barracks auszudehnen. Leoni will zusätzliche 2,5 Hektar nutzen, Höhn einen halben Hektar. Wenn der Stadtrat Kitzingen der Vorlage zustimmt, werden die Pläne erneut ausgelegt.

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