Großlangheim
Nachnutzung

Solaranlage für die Bunker im Klosterforst

Der Bauplan für eine Solaranlage über den Bunkern im Klosterforst lag dem Großlangheimer Gemeinderat in der Jahresschluss-Sitzung am Donnerstag vor. Solange es mit der Erschließung keine Probleme gibt, hatte die Gemeinde nichts einzuwenden.
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Symbolbild.
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Grundsätzlich hatte das Gremium keine Einwände, "solange die Erschließung ausschließlich auf Kitzinger Gemarkung in Richtung Straße zwischen Kitzingen und Hörblach erfolgt", lautete der Beschlussvorschlag von Bürgermeister Karl Höchner, der einstimmig unterstützt wurde. Sollte jedoch eine Änderung der Anbindung dergestalt erfolgen, dass die auf Großlangheimer Gemarkung liegende Panzerstraße am Ostrand des Giltholzes genutzt wird, "dann müssen wir rechtzeitig informiert werden", so die einhellige Meinung im Rat.

Zur Sache gab es die Information, dass in der Anlage mit 22 Bunkern und einer Fläche von rund 11,57 Hektar rund 1300 kwP erzeugt werden sollen. Aus dem Bauplan geht hervor, dass es keine Änderung des Landschaftsbildes gibt, da die Anlage vollständig von Wald umgeben ist. Erforderlich ist eine Einfriedung, "die aber schon besteht und punktuell erneuert werden muss", steht im Bauplan. Weiter heißt es, dass die Erschließung gesichert ist und über eine Privatstraße des Bundes erfolgt. Für Aufbau und Wartung der Solaranlage sei keine weitere Straße erforderlich.

Betreiber ist die Firma Hoch.Rhein Immobilien GmbH. Zum Untergrund wird mitgeteilt, dass Kampfmittelfunde möglich sind und daher eine latentes Gesundheitsrisiko besteht: "Falls Eingriffe in das Erdreich vorgenommen werden müssen, werden Untersuchungen nötig", so die entsprechende Formulierung im Bauplan. ww
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