VOLKACH

Sitzung in Rekordzeit

Es waren nicht mal 15 Minuten, die der öffentliche Teil der Gemeinschaftsversammlung der VG Volkach am Mittwochnachmittag gedauert hatte.
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Geld
Geld, Haushalt (Symbolfoto) Foto: Foto: Siegfried Farkas

Es waren nicht mal 15 Minuten, die der öffentliche Teil der Gemeinschaftsversammlung der VG Volkach am Mittwochnachmittag gedauert hatte. In dieser rekordverdächtigen Zeit genehmigten die Mitglieder der Versammlung der Caritas-Sozialstation St. Laurentius einen Zuschuss von 30 000 Euro und nahmen von der Jahresrechnung 2017 Kenntnis.

Die Sozialstation, vom VG-Vorsitzenden Peter Kornell als „segensreiche Einrichtung“ bezeichnet, ist im September umgezogen und hat neben dem katholischen Pfarrheim in Volkach ihre Räume bezogen. Weil alle drei Ortschaften der Verwaltungsgemeinschaft (VG), also Volkach, Nordheim und Sommerach, von dieser Sozialstation profitieren, war es Kornell ein Leichtes, seine Bürgermeisterkollegen und die übrigen Mitglieder der Versammlung von der Notwendigkeit dieser 30 000 Euro zu überzeugen. „Die Sozialstation steht finanziell gut da, und wir sollten nach dem üblichen VG-Schlüssel, also aufgeteilt nach den Einwohnerzahlen, diesen Zuschuss leisten“, warb Kornell um Zustimmung. Die gab es auch, in Form eines einstimmigen „Ja“.

LeichterAnstieg der Rücklagen

Der Haushalt der VG lag im vorigen Jahr bei gut 2,1 Millionen Euro. Davon entfielen auf den Verwaltungshaushalt 1,97 Millionen Euro, auf den Vermögenshaushalt 114 000 Euro. Als „leicht erfreulich“ sah Kornell das leichte Ansteigen der Rücklagen an. Lag sie im Jahr 2016 noch 167 000 Euro, waren es 2017 schon fast 204 000 Euro. „Nicht wirklich üppig, aber es geht ganz leicht aufwärts.“ Nun muss die Jahresrechnung noch durch die örtliche Prüfung, bis sie der Versammlung erneut vorgelegt wird, dann zur endgültigen Entscheidung. In der Sitzung am Mittwochnachmittag war die Jahresrechnung 2017 nur zur Kenntnisnahme vorgelegt worden. Und weil nichts „wirklich Dramatisches“ zu erwarten gewesen war, wollte Kornell auch nicht den Kämmerer Werner Hübner aus dem Urlaub holen.

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