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Kitzingen

Sitzung: Kitzinger Stadtrat entscheidet über Bürgerantrag

Der Neubau des Tierheims, die Zukunft des Bürgerzentrums und die Sanierung des Nieser-Hauses stehen im Kitzinger Stadtrat an. Und künftige Live-Übertragungen der Sitzungen.
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Eine Live-Übertragung in Bild und Ton aus den Stadtratssitzungen wünscht sich die ÖDP. Das Gremium verhandelt darüber am Donnerstag. Foto: Andreas Brachs

Für die Zukunft des Bürgerzentrums wird der Kitzinger Stadtrat am Donnerstag, 30. Januar, ab 18 Uhr im Rathaus die Weichen stellen. Dem Gremium liegt ein Antrag vor, dem Bürgerzentrum-Dachverein weiterhin das Gebäude in der Schrannenstraße zu überlassen, damit er dort seine ehrenamtliche Arbeit fortsetzen kann.

Für den Bürgerantrag hatte der Dachverein die erforderlichen Unterschriften gesammelt. Der Stadtrat hat den Antrag als zulässig anerkannt. Allerdings hat das Gremium schon vor längerem entschieden, das Gebäude zu veräußern, damit Investor Wolfgang Rosentritt dort und auf den benachbarten Grundstücken ein Hotel bauen kann. Der Bauantrag dafür war für Ende 2019 angekündigt worden, wird also nach der Entscheidung des Bürgerantrags bald im Rathaus eingereicht werden. Spätestens mit Beginn der Bauarbeiten muss das Bürgerzentrum geräumt werden.

Tierheim auf der Tagesordnung

Eher formal ist der Beschluss des Stadtrats zur Beteiligung am Tierheim-Neubau zu verstehen. Nachdem das Tierheim in der Nähe des Golfplatzes entstehen soll, haben die Kreis-Gemeinden wie auch die Stadt eine finanzielle Unterstützung für die Baukosten und den Betrieb zugesagt. Das wird nun nochmals in einem Beschluss bekräftigt.

Strittig im Gremium ist dagegen die Frage, ob im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Nieser-Hauses ein Balkon angebaut werden soll. Die Entscheidung fällt in der Sitzung. 

Der Rat wird sich auch mit der Erweiterung des Gewerbegebiets "Schwarzacher Straße Ost" beschäftigen. Dort soll zwei ansässigen Unternehmen eine Vergrößerung ermöglicht werden.

Mehr Transparenz, Verständnis und Vertrauen für die Stadtratsentscheidungen sowie eine unmittelbare Beteiligung der Bürger sind Argumente für einen ÖDP-Antrag, die Sitzungen künftig per Livestream ins Internet zu übertragen. Außerdem stellt die ÖDP den Antrag, auf dem städtischen Grundstück in der Alten Poststraße 30 ein mehrgeschossiges Wohnheim bauen zu lassen. 

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