„Singen macht Spaß, singen tut gut“, lautete das Motto des Liederabends des Gesangvereins 1968 Tiefenstockheim und der gemischte Chor bewies dies zusammen mit den Gästen eindrucksvoll.

Rund 30 Sänger zählt der Chor, der, 1968 von Karl-Heinz Wolbert gegründet, nun schon 45 alt ist. Geprobt wird immer am Montagabend und: „Fast immer sind alle da“, sagt der Ehrenvorsitzende Rudolf Müller. Die jüngste Sängerin sei 21 Jahre jung, der älteste Sänger zähle stolze 82 Jahre, fügt die stellvertretende Vorsitzende Gudrun Müller hinzu.

25 Jahre singt Rosa Seiler schon aktiv im Tiefenstockheimer Chor mit. Sie erhielt vom Vorsitzenden der Sängergruppe Kitzingen, Kurt Lamparter, Urkunde und Ehrennadel. Lamparter zeichnete auch Sigrid Hein für zehn Jahre aktiven Chorgesang sowie Christian Brückner für seine zehnjährige Chorleitertätigkeit aus.

Sie singen nicht mehr mit, doch ihren Chor halten sie dennoch die Treue, und das schon insgesamt 40 Jahre lang. Dafür ehrten der Ehrenvorsitzende Rudolf Müller und die stellvertretende Vorsitzende Gudrun Müller die Mitglieder Marianne Zeißner, Franz Schubert und Margit Pfannes.

Aus ihrem umfangreichen Repertoire entführte der Gemischte Chor Tiefenstockheim, dirigiert von Christian Brückner, die Zuhörer mit dem „Cappriccio“ nach Italien und mit „Titi Toria“ zu dem Maori in die Südsee. Von dort segelten sie dann am Sonntag mit ihrem „Süßen“ wieder zurück und zum Glück hatten sie ebenso keinen „Frosch im Hals“ wie die Sänger der Gastchöre: der Gesangverein 1849 Marktsteft („Singen ist Leben oder Finkenwalzer) mit Chorleiter Walter Dienesch und der Männerchor Frankobarden („Hint mein Scheuerla“ oder „Jetzt ham mer weil g’sunga“) mit ihrem Chorleiter Karl-Heinz Wolbert.