Kitzingen

Siedlungsschüler laufen für Unicef

Was hat der Actionpausenhof mit Madagaskar zu tun? - Diese Frage lässt sich an der Siedlungsgrundschule ganz einfach beantworten: Mit „Wir laufen für Unicef 2019“ unterstützen die Jungen und Mädchen in diesem Jahr nicht nur die Kinder in Madagaskar, damit sie in die Schule gehen können, sondern leisten auch eine riesige Finanzspritze für einen Sonnenschutz im Actionpausenhof der Siedlungsschule. Deutlich wird dies aus einer Pressemitteilung der Schule.
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Die Grundschüler der Kitzinger Siedlung beteiligten sich an dem Sponsorenlauf „Wir laufen für Unicef 2019“. Foto: Katharina Freitag

Was hat der Actionpausenhof mit Madagaskar zu tun? - Diese Frage lässt sich an der Siedlungsgrundschule ganz einfach beantworten: Mit „Wir laufen für Unicef 2019“ unterstützen die Jungen und Mädchen in diesem Jahr nicht nur die Kinder in Madagaskar, damit sie in die Schule gehen können, sondern leisten auch eine riesige Finanzspritze für einen Sonnenschutz im Actionpausenhof der Siedlungsschule. Deutlich wird dies aus einer Pressemitteilung der Schule.

Dafür fanden sich alle 16 Klassen mit ihren Lehrkräften im Sickergrundstadion ein, um in je 45 Minuten auf der 400m-Bahn Runden zu sammeln. „Wir laufen für Unicef“ organisierten die Sportbeauftragten Anja Bank, Thomas Friederich, Katharina Freitag und Verena König schon zum wiederholten Mal. Mit den Spenden unterstützt Unicef Kinder in Madagaskar durch den Bau von Klassenräumen, der Versorgung mit Schulmaterial und Lehrern. Stipendien unterstützen Mädchen, die sonst keine Chance auf Bildung hätten. Der Spendenlauf von UNICEF bietet die Chance, 50 Prozent der Sponsorengelder für die Projekte der eigenen Schule einzubehalten.

Auf ihren Laufkarten ließen sich die Kinder jede Runde quittieren, für die sie im Vorfeld zuhause Sponsoren gesucht hatten. Eltern und Großeltern kamen als Fans vorbei und feuerten ihre Sprösslinge an. Hinterher sah man im Schulhaus glückliche Kinder, die stolz von ihrem Ergebnis berichteten. Die längste erlaufene Strecke war diesmal 20 Runden lang, das sind acht Kilometer. Die Drittklässler Max Rambow und Jonathan Holzheid erliefen beide dieses Ergebnis.

Das eifrigste Mädchen war die Erstklässlerin Maya Meißner, die beeindruckende 17 Runden  lief.  Zuhause durften die Jungen und Mädchen mit ihrem Ergebnis bei ihren Sponsoren das für jede Runde versprochene Geld eintreiben. So kamen sie an den nächsten Tagen nicht nur mit Muskelkater, sondern auch mit einem beachtlichen Geldbetrag in die Schule. Der Gesamterlös der Aktion betrug 5329,40 Euro bei insgesamt über 3000 Runden (1200 km) und über dieses tolle Rekordergebnis freut sich die gesamte Schulfamilie.

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