KITZINGEN

Sieben von 30 Stadträten gehen in Kitzingen

Die Wahlperiode 2008 bis 2014 ist am 30. April abgelaufen. Am Tag davor hieß es auch im Kitzinger Stadtrat Abschied nehmen. Oberbürgermeister Siegfried Müller verabschiedete sieben der insgesamt 30 Stadträte. Sie waren zwischen sechs und 24 Jahre im Stadtrat. Mit Barbara Wachter von den Freien Wählern fasste eine altgediente Stadträtin ihre Erfahrungen so zusammen: „Es war sehr angenehm – meistens.“
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Sie verlassen den Kitzinger Stadtrat: Oberbürgermeister Siegfried Müller hat Barbara Wachter, Hugo Weiglein, Nicole Mahlmeister, Karl-Heinz Schmidt, Rosmarie Richter, Friedrich Haag und Klaus Günther (von links) für ihre Stadtratsarbeit gedankt und aus dem Gremium verabschiedet. Foto: Foto: S. Sebelka

Die Wahlperiode 2008 bis 2014 ist am 30. April abgelaufen. Am Tag davor hieß es auch im Kitzinger Stadtrat Abschied nehmen. Oberbürgermeister Siegfried Müller verabschiedete sieben der insgesamt 30 Stadträte. Sie waren zwischen sechs und 24 Jahre im Stadtrat. Mit Barbara Wachter von den Freien Wählern fasste eine altgediente Stadträtin ihre Erfahrungen so zusammen: „Es war sehr angenehm – meistens.“

„Suchet der Stadt Bestes.“
Hugo Weiglein Stadtrat beim Abschied

Müller würdigte die Verdienste der einzelnen Räte in den Ausschüssen, Beiräten und Aufsichtsgremien der städtischen Betriebe. Der OB überreichte ihnen eine Urkunde, Blumen oder Wein und als kleines Dankeschön Schexs in the City, deren Wert sich an der Zugehörigkeit orientierte und zwischen 50 und 200 Euro lag.

Barbara Wachter wurde im März 1990 für die Freien Wähler in den Stadtrat gewählt. Wie Müller sagte, war sie Mitglied in fast allen Ausschüssen und Beiräten. Sie war Fraktionsvorsitzende der FW-FBW sowie Referentin für Stadtwald und Umwelt sowie Schulwesen und Bildung.

Genauso lang saß Hugo Weiglein für die CSU im Stadtrat. Weiglein war Fraktionsvorsitzender und ab 2008 Stellvertreter. Er war Mitglied in allen Ausschüssen sowie im Stadtentwicklungsbeirat. Müller bedankte sich bei dem Juristen für seinen „sehr großen Einsatz“ und die Tipps, auch für die Verwaltung. Weiglein, der sich mit einer Pilgerreise auf dem Jakobsweg einen Lebenstraum erfüllen will, gab seinen Kollegen den Spruch „Suchet der Stadt Bestes“ mit auf den Weg.

Mit Friedrich Haag wurde 1996 der ehemalige Ortssprecher von Repperndorf für die Freien Wähler in den Stadtrat gewählt. Er war Referent für Stadtwald und Umwelt und in verschiedenen Ausschüssen aktiv.

Rosmarie Richter ist 2002 für die CSU in den Stadtrat eingezogen. Wenig später wechselte sich zur UsW und im September 2013 schloss sich sich der neuen Gruppierung Unabhängige Kitzinger Bürger (UKB) an. Richter hat sich vor allem mit ihrem Engagement als Feuerwehrreferentin einen Namen gemacht. Sie war Mitglied in allen Ausschüssen und Beiräten.

2002 ist Karl-Heinz Schmidt für die UsW in den Stadtrat eingezogen. Schmidt war Fraktionsvorsitzender, bis er im September 2013 die neue Fraktion der UKB gründete und deren Chef wurde. Schmidt war Referent für die Feuerwehr und für Wirtschaft und Konversion und hatte damit eine „sehr zeitaufreibende Aufgabe“, so Müller. Der OB bedankte sich bei dem Architekten für den Sachverstand, den er zwölf Jahre lang vor allem auch im Bau- und Verwaltungsausschuss eingebracht hat. Schmidt bedankte sich bei den Kollegen und wünschte ihnen künftig „gute Entscheidungen zum Wohle aller Bürger“.

Klaus Günther (UsW) wurde am 6. Mai 2008 als Stadtrat vereidigt. Er war Mitglied in Finanzausschuss und im Kulturbeirat. Nicole Mahlmeister schließlich rückte am 10. Juni 2010 auf der SPD–Liste für den gestorbenen Dieter Sycha nach. Sie war Mitglied im Umweltbeirat.

Mit der Verabschiedung ist die Sitzungsperiode 2008 bis 2014 zu Ende gegangen. Die neue hat am 1. Mai begonnen. Die konstituierende Sitzung des Stadtrats mit der Wahl der Bürgermeister und Referenten ist für Dienstag, 6. Mai vorgesehen.

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