KITZINGEN

Sickershäuser Straße kriegt 16 Parkplätze

Die Neugestaltung der Sickershäuser Straße – zwischen dem Kindergarten St. Vinzenz und der Galgenmühle – kommt voran. Am Donnerstag segnete der Finanzausschuss grundsätzlich die Plänen ab, zu denen neben 16 neuen Parkplätzen auch ein weiterer Gehweg gehört.
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Die Neugestaltung der Sickershäuser Straße – zwischen dem Kindergarten St. Vinzenz und der Galgenmühle – kommt voran. Am Donnerstag segnete der Finanzausschuss grundsätzlich die Plänen ab, zu denen neben 16 neuen Parkplätzen auch ein weiterer Gehweg gehört.

Zwei Gründe haben die Planung bestimmt. Den einen nannte OB Siegfried Müller in der Sitzung: „mehr Sicherheit für Eltern und Kinder“ im Bereich des Kindergartens. Um das teilweise ungeordnete und unübersichtliche Parken hier zu beenden, werden auf beiden Seiten der Straße (nahe der Einmündung in die Gleiwitzer Straße) die Quer-Parkplätze errichtet.

Daneben geht künftig eine Abzweigung – in Grobrichtung Hagenmühle – ab. Hier ist eigentlich der Mühlenpark geplant, dessen Wohnbau-Teil wegen der Erschließungskosten derzeit in der Luft hängt. Allerdings haben die Eigentümer der Flächen laut Aussage des Oberbürgermeisters „großes Interesse“ an der Zufahrt, da diese das geplante Pflegeheim der Diakonie erschließen soll. Das werde kommen, erklärte auch Bauamtschef Oliver Graumann. Der Bauantrag sei für Mitte Dezember angekündigt.

Weil bei der Straßenneugestaltung auch die Grundstückseigentümer zur Kasse gebeten werden, soll es nach dem endgültigen Stadtratsbeschluss eine Anliegerversammlung geben, so Graumann.

Die weiteren Themen:

• Die Gebühren am Wohnmobilstellplatz steigen. Wenn der Stadtrat am 12. Dezember zustimmt, werden ab Anfang 2015 pro Nacht 9,50 Euro fällig. Weil das alleine das Defizit nicht deckt, soll das Minus aus dem Topf Wirtschaftsförderung bezuschusst werden. Große Fragezeichen bei der Diskussion der Zahlen standen über dem jährlichen Pflegeaufwand mit 15 000 Euro und über den Personalkosten von 18 500 Euro.

• Ein Streitpunkt bei den Etat-Entscheidungen bleiben die Budgets städtischer Einrichtungen. Die Vorlage der Stadt, die Budgetierung auf die kulturellen Einrichtungen und die Stadtjugendpflege zu beschränken, fiel im Ausschuss knapp – mit sechs gegen sieben Stimmen – durch.

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