KITZINGEN

Sickergrund-Halle: Kleines Foyer soll beim Sparen helfen

13,2 Millionen Euro kostet die Sanierung der größten Kitzinger Sporthalle. Wenigstens im Kleinen will die Stadt sparen und hat die Pläne angepasst.
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Sickergrund Halle
Große Sanierung – große Baustelle: Die größte Kitzinger Sporthalle im Sickergrund wird für 13,2 Millionen saniert. Foto: Archivfoto: S. Sebelka

Mit dem angepassten Entwurf für die Sanierung der Dreifeldhalle Sickergrund befasste sich der Kitzinger Stadtrat. Die Halle ist am 2. Oktober 1981 eröffnet worden und demzufolge in die Jahre gekommen. Die Planung sieht Kosten von 13,2 Millionen Euro vor. Auf Nachfrage erklärte die Verwaltung, dass ein Neubau teurer geworden wäre. Beginn der Sanierung soll im Sommer 2020 sein, Ende im Sommer 2022. Solange müssen die betroffenen Schulen auf eine andere Halle ausweichen. Die aktuellen Änderungen: Das Eingangsfoyer wird auf das notwendige Maß verkleinert. Die Nordfassade wird aus Glas und einer festen Wand als Prallschutz bestehen. Zwischen Sporthalle und Konditionsraum gibt es eine Türe und eine Sichtverbindung. Auf den Einwand von Oberbürgermeister Siegfried Müller, dass die Brüstung „nicht schön“ sei, antwortete der Sportreferent des Stadtrats, Manfred Marstaller (UsW), dass die Brüstung als Sichtschutz dienen solle. Stephan Küntzer (CSU) regte an, das Foyer größer zu lassen – mit Blick auf Veranstaltungen. Angesichts der Sanierungssumme biete die Eingang-Verkleinerung wenig Sparpotenzial.

Werner May (UsW) hielt dagegen, dass es nicht um den Spareffekt beim Umbau gehe. Vielmehr ziele die Foyer-Verkleinerung auf die laufenden Kosten für Heizung und Reinigung. Dabei lasse sich Geld sparen. Nachdem die Planung mit den Nutzern der Halle abgesprochen war, stimmte der Stadtrat ohne Ausnahme zu.

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