ALBERTSHOFEN

Seit 60 Jahren singt Hermann Müller

Eine besondere Ehrung, Gedichten und Geschichten sowie eine Bescherung standen im Mittelpunkt der Vorweihnachtsfeier des Sängervereins Albertshofen.
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Der Vorsitzende der Sängergruppe Kitzingen, Kurt Lamparter, heftete Chorleiter Hermann Müller (rechts) die Auszeichnung für 60 Jahre aktives Singen an das Revers. Foto: Foto: Elli Stühler

Eine besondere Ehrung, besinnliche Stunden mit Gesangsbeiträgen, Gedichten und Geschichten sowie eine Bescherung durch den Nikolaus standen im Mittelpunkt der Vorweihnachtsfeier des Sängervereins Albertshofen.

Unter der Stabführung ihres Dirigenten Hermann Müller eröffneten die Sänger mit den Liedern „Seht, es naht die heilige Zeit“ und „Alle Sterne glänzen heut“ die Feier. Pfarrer Otto Gölkel erzählte eine Geschichte zur Wirklichkeit – „Kuller und das Kind in der Krippe“.

Eine Besonderheit

Eine besondere Ehrung für 60 Jahre aktives Singen mit Urkunde und Nadel vom Deutschen Chorverband und vom Fränkischen Sängerbund wurde Hermann Müller durch den Vorsitzenden der Sängergruppe Kitzingen, Kurt Lamparter, zuteil. „Das kommt nicht oft vor“, so Vorsitzender Klaus Richter in seiner Laudatio, der Hermann Müller als eine Institution bezeichnete. Müller kam 1969 zum Chor und ist seit 1971 Chorleiter. „Er hat unwahrscheinlich viel für unseren Verein getan, wir wären mit Sicherheit nicht da, wo wir jetzt stehen“, so Richter.

Mit seiner ruhigen Art, seinem Durchhaltevermögen und mit seinem enormen musikalischen Verständnis fördere er den Sängerverein. Zahlreiche Ehrungen, zuletzt die Walter-von-der-Vogelweide-Medaille des Fränkischen Sängerbundes, hat Hermann Müller schon bekommen.

Tenor Artur Gernert, seit 1969 im Verein, aber erst seit 2005 aktiv, erhielt für zehn Jahre aktives Singen im Chor die Ehrennadel in Bronze vom Fränkischen Sängerbund.

Weiter ging Vorsitzender Klaus Richter auf das vergangenen Sängerjahr ein und erinnerte unter anderem an den Ball, an die Faschingsveranstaltung oder den Dreitagesausflug nach Hamburg. Höhepunkt war zweifelsohne die Jubiläumsveranstaltung zum 150 Geburtstag des Vereins. Richter dankte an dieser Stelle Hubert Remlein für seine tatkräftige Unterstützung bei der Führung des Chores, als Vertreter von Hermann Müller.

Vorweihnachtliches

Hans Uhl trug „Der Pflegefall“ von Wilhelm Wolpert in fränkischer Mundart vor und Margarete Hofmann regte mit „Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten“ zum Nachdenken an. Weihnachtliche Lieder zum Mitsingen und Zuhören spielten Hans Böhm und Hubert Remlein am Klavier.

Die nächsten Veranstaltungen der Sänger sind der traditionelle Sängerball am 5. Januar in der Gartenlandhalle und ein Singen in der Dettelbacher Wallfahrtskirche am 6. Januar 2016.

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