Prichsenstadt
Oldtimer

Sehenswerte Oldtimer in Prichsenstadt

Axel Dyhr ist ein echter Oldtimer- Fan. Am Wochenende ist er extra aus Bremen mit seinem Jaguar zur siebten Prichsenstadt-Classics gekommen - obwohl das Wetter alles andere als gut war.
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Auch in Kutschen ging es durch die Altstadt.
Auch in Kutschen ging es durch die Altstadt.
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Oldtimer verschiedenster Bauart und Alter reihten sich am Sonntag in der Prichsenstädter Innenstadt aneinander. Die historischen Fahrzeuge warben mit ihrem blinkenden Chrom und auskunftsfreudigen Fahrern um die Aufmerksamkeit der Zuschauer - und das mit großem Erfolg.
Schon am Samstag hatten sich die ersten Oldtimerliebhaber eingefunden, um die besten Plätze für ihre Schätze zu ergattern und an der samstäglichen Sternfahrt teilnehmen zu können. Einer von ihnen hat eine sehr weiter Anreise auf sich genommen: Axel Dyhr aus Bremen. "Ich bin extra schon am Freitag angereist, um einen schönen Platz zu bekommen und auch an der Sternfahrt rund durch das schöne Unterfranken teilnehmen zu können", erklärte der Bremer. 520 Kilometer weit war seine Anreise. Sein Jaguar Baujahr 1990 ist ein Klassiker. Von der Baureihe existieren nur noch 50 Autos. "Es wurden damals nur 350 gebaut", erklärte Dyhr.
Sein Oldtimer ist die Rennversion des Jaguar xj, der für Le Mans gebaut wurde. "Das Auto ist ein Schönwetter Auto", kommentierte der Bremer - was bei den Wochenendtemperaturen nicht gerade von Vorteil war. Der Jaguar ist auch nur im Sommer mit einem Saison-Kennzeichen angemeldet.
Zufrieden mit der Teilnehmerzahl zeigte sich Organisator Hermann Beetz. 200 bis
220 Teilnehmer hat er gezählt. "Etwas weniger als letztes Jahr. Das liegt aber an dem etwas schlechten Wetter", meinte er.

46 Teilnehmer an der Sternfahrt

Die Teilnehmer kommen zum größten Teil aus dem näheren Umfeld, einige aber auch aus ganz Deutschland. Diejenigen, die am weitesten gefahren sind, um nach Prichsenstadt zu kommen, wurden besonders geehrt. An der Sternfahrt haben 46 teilgenommen.
Von Prichsenstadt ging es weiter nach Bullenheim und wieder zurück. "Trotz des Regens waren die Teilnehmer gut gelaunt", versicherte Beetz.
Die Idee für dieses Event hatte vor sieben Jahren seine Frau Tatiana Beetz. "Wir wollten ein Spargelfest machen und dann hatte sie die Idee, dass wir zwischen die Hütten doch Autos stellen könnten. Am besten Oldtimer", erzählt ihr Mann. Der Titel der Veranstaltung lautete damals: "Spargel, Wein und schöne Autos".
Zu den besonderen Kostbarkeiten in diesem Jahr zählten einige Rolls Royces sowie ein Mercedes SL, der laut Beetz einen Wert von rund 650 000 Euro hat. Das älteste Fahrzeug war ein Ford - Baujahr 1914.
Axel Dyhr wird sich wohl auch im nächsten Jahr nach Franken aufmachen. "Ich habe schon seit 30 Jahren einen Bezug zu Franken", erzählt der Bremer. "Immer wenn ich unterwegs bin Richtung Süden, lege ich hier in der Gegend einen Stopp ein." In diesem Jahr war er bereits zum siebten Mal dabei. "Ich habe es noch nie bereut. Im Gegenteil: Ich freue mich jedes Mal, wenn ich die Einladung bekomme."
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