SEGNITZ

Segnitzer Faustballer zählen zur nationalen Spitze

Beim Turnverein Segnitz werden zwar die Ressourcen an Trainern knapper, doch an Personen, die im Vereinsvorstand mitwirken, mangelte es noch nie.
Artikel drucken Artikel einbetten
Von links: Vorsitzender Timo Hofmann, seine beiden Stellvertreter Karl-Heinz Siegler und Andreas Lauck sowie Schriftführer Christian Lauck und Kassenwartin Steffi Lauck lenken federführend die Geschicke des Turnvereins Segnitz. Geehrt wurden in der Jahreshauptversammlung Uwe Götz, Gertraud Paul, Dietmar Bischoff und Heidi Röper. Foto: Foto: Hartmut Hess

Beim Turnverein Segnitz werden zwar die Ressourcen an Trainern knapper, doch an Personen, die im Vereinsvorstand mitwirken, mangelte es noch nie. In der Jahreshauptversammlung stellten sich Vorsitzender Timo Hofmann ebenso zur Wiederwahl wie seine Stellvertreter (Karl-Heinz Siegler (Wirtschaft) und Andreas Lauck (Sport), Kassenwartin Steffi Lauck und der neue Schriftführer Christian Lauck.

Die Riege der Beisitzer bilden Uwe Götz, Dominik Mathan, Volker Weigand, Werner Hofmann, und Sebastian Hörlin. Hermann Bischoff und Reinhold Sieber prüfen die Kasse und Frauenvertreterin ist Daniela Kick. Neuer Faustball-Abteilungsleiter wurde Peter Matterne und Jugendleiter ist Phillip Mengler. Als Hallenwart wirkt Michael Lauck, Siegfried Gernet ist als Platzwart tätig und die Position des Pressewartes besetzen gemeinsam Tatjana Müller und Helen Gernet.

Die Geehrten

Timo Hofmann würdigte die ausgeschiedenen Turnratsmitglieder Georg Wüffert, Matthias Kaemmer, Johann Kaemmer, Gisela Lotter, Wolfgang Mathan und Norbert Bischoff für ihr bisheriges Engagement. Eine Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft überreichte der Vorsitzende an Gertraud Paul und für 40 Jahre durften Dietmar Bischoff, Rainer Hoffmann, Heidi Röper und Gerhard Wunder Auszeichnungen entgegen nehmen. Der Vorsitzende ehrte noch Reinhold Sieber, Uwe Götz und Georg Wüffert für ihre mittlerweile 30-jährige Tätigkeit im Turnrat.

Beim Jubiläum aktiv

Das Jubiläumsjahr 875 Jahre der ersten urkundlichen Erwähnung zog sich durch das ganze Jahr im Gärtnerdorf und auch der Turnverein war oft beteiligt. Die Mitglieder halfen fleißig bei der Ausrichtung des Kreisheimattags mit und der Verein ist seit jeher eine tragende Säule beim Segnitzer Mainfest. Auch beim Winterzauber in der Vorweihnachtszeit war der Turnverein maßgeblich beteiligt. Der Verein organisierte einen Tag des Faustballs und Einlagespiele diverser Mannschaften und präsentierte die Früchte seiner herausragenden Jugendarbeit.

Ein Höhepunkt des Jahres war der traditionelle Familienabend, zum Jahreskalender gehörte wieder das Jedermann-Faustballturnier. Der Verein unternahm wieder eine Wanderung zum Kitzinger Römerhof und weibliche Mannschaften reisten weit bis nach Berlin zum Deutschen Turnfest. Wie aus den Berichten hervorging, hatte der Verein in der vergangenen Feldrunde elf Jugendmannschaften sowie je zwei Teams bei den Frauen und Männern im Spielbetrieb.

Die erste Damenmannschaft ist seit ein paar Jahren das sportliche Aushängeschild in der 1. Bundesliga. „Generell ist unser TV Segnitz national immer gut vertreten, egal ob in Bundesligen der Aktiven oder im Jugendbereich mit aktuell drei Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften. Johann Kaemmer lobte die Jugendtrainer, die die Rohdiamanten über Jahre hinweg schleifen würden. „Wir können stolz auf unser vielseitiges Breitensportangebot sein“, fand Sportvorstand Andreas Lauck.

Timo Hofmann dankte der Gemeinde mit Bürgermeisterin Marlene Bauer für die Unterstützung und hoffte, dass der Turnverein bei den anstehenden Baumaßnahmen auf die Gemeinde zählen könne. Kassenwartin Steffi Lauck bilanzierte einen enormen Aufwand für den Sportbetrieb und musste für 2017 einen dreistelligen Minusbetrag ausweisen.

Wie der Vorsitzende sagte, musste der Vereinsbus verschrottet werden. Leider, so Timo Hofmann, habe die Bereitschaft der Eltern, als Fahrdienst einzuspringen, nachgelassen. Jetzt brauche der Verein dringend ein Ersatzfahrzeug. Bürgermeisterin Marlene Bauer lobte die Nachwuchsarbeit im Turnverein und hoffte, dass mancher Sportler auch den Weg zur Feuerwehr finde möge. Sie setze darauf, dass die Dorfgemeinschaft künftig noch enger zusammensteht, um die Herausforderungen zu bewältigen. Der Verein musste im vergangenen Jahr den Abwasserkanal sanieren, und es gebe eine Prioritätenliste für die Sanierung des Sportheims und der Turnhalle, auf der die Hallendecke ganz oben steht.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.