Würzburg
Fußball-Randale

Schweinfurter Fans greifen Kickers-Fans an

Verfeindete Fangruppen der Würzburger Kickers und des FC Schweinfurt 05 reisten mit dem gleichen Zug zu den Auswärtsspielen nach Erlangen. Ziel der Bundespolizei war es dabei, die Gruppen im Zug und auf den Umsteigebahnhöfen räumlich zu trennen, um so eine Auseinandersetzung zu unterbinden. Es gelang nicht ganz.
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Am Hauptbahnhof Fürth wurden die etwa 30 Würzburger Fußballfans am Bahnsteig zurückgehalten und die etwa 20 Schweinfurter auf einen anderen Bahnsteig geführt. Nachdem die Schweinfurter dort angekommen waren und Sichtkontakt zu der Würzburger Gruppe bestand, verloren sie völlig ihre Beherrschung. Mit erheblicher Aggression versuchten sie die Polizeikette der Bundespolizei am Bahnsteig zu durchbrechen, um über mehrere Gleise die Würzburger anzugreifen.
Nur dank des konsequenten Durchgreifens der Einsatzkräfte konnten die Attacken verhindert werden. Dabei mussten einzelne Beamte von ihren Einsatzstöcken Gebrauch machen. In diesen Rahmen wurden auch Bundespolizisten gezielt angegriffen und geschlagen. Ein Beamter wurde mittels Faustschlag im Gesicht getroffen und leicht verletzt. Er blieb aber weiter dienstfähig. Zwei tatverdächtige
18- und 19-Jährige konnten in diesem Zusammenhang festgenommen werden. Nach dem Vorfall in Fürth verlief die Begleitung der Fangruppen ohne weitere Zwischenfälle.

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