LANDKREIS KITZINGEN

Schwammspinner: Befliegung und Bekämpfung beginnen

Um einen drohenden Kahlfraß der Bäume durch den Schwammspinner zu verhindern, beginnt am Montag in einigen Wäldern im Landkreis Kitzingen eine Bekämpfungsaktion.
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Schwammspinner: Befliegung und Bekämpfung beginnen
Um einen drohenden Kahlfraß der Bäume durch den Schwammspinner zu verhindern, beginnt am Montag in einigen Wäldern im Landkreis Kitzingen eine Bekämpfungsaktion. Dazu wird mit dem Hubschrauber das Mittel Mimic ausgebracht, das die Häutung beschleunigt. Dadurch sterben die Raupen, erklärt Peter Aichmüller vom Forstamt Kitzingen. Beflogen werden etwa 200 Hektar Wald bei Kitzingen/Sulzfeld, Euerfeld, Järkendorf, Neuses am Sand, Nenzenheim/Dornheim, Seinsheim und Willanzheim. Ein Drittel der Fläche wird im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt der TU München behandelt, die eine Studie zu forstlichen und ökologischen Folgen bei der Massenvermehrung des Schwammspinners durchführt. Solange das Mittel mit dem Hubschrauber ausgebracht wird, sind die betroffenen Wälder gesperrt, informiert das Forstamt. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sollte man allerdings drei Wochen nach der Ausbringung keine Waldfrüchte verzehren. Darauf wird mit Schildern hingewiesen. Foto: Foto: AICHMÜLLER
Um einen drohenden Kahlfraß der Bäume durch den Schwammspinner zu verhindern, beginnt am Montag in einigen Wäldern im Landkreis Kitzingen eine Bekämpfungsaktion. Dazu wird mit dem Hubschrauber das Mittel Mimic ausgebracht, das die Häutung beschleunigt. Dadurch sterben die Raupen, erklärt Peter Aichmüller vom Forstamt Kitzingen. Beflogen werden etwa 200 Hektar Wald bei Kitzingen/Sulzfeld, Euerfeld, Järkendorf, Neuses am Sand, Nenzenheim/Dornheim, Seinsheim und Willanzheim. Ein Drittel der Fläche wird im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt der TU München behandelt, die eine Studie zu forstlichen und ökologischen Folgen bei der Massenvermehrung des Schwammspinners durchführt. Solange das Mittel mit dem Hubschrauber ausgebracht wird, sind die betroffenen Wälder gesperrt, informiert das Forstamt. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sollte man allerdings drei Wochen nach der Ausbringung keine Waldfrüchte verzehren. Darauf wird mit Schildern hingewiesen.

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