KITZINGEN

Schulweg gilt als gefährlich

Für die Beförderung der Schüler von Hoheim und Sickershausen zur Grund- und Mittelschule Kitzingen-Siedlung übernimmt die Stadt weiterhin im bisherigen Umfeld die Kosten.
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Für die Beförderung der Schüler von Hoheim und Sickershausen zur Grund- und Mittelschule Kitzingen-Siedlung übernimmt die Stadt weiterhin im bisherigen Umfeld die Kosten. Für Kinder, die keinen gesetzlichen Beförderungsanspruch haben, wird sie als freiwillige Leistung fortgesetzt. Zwar hatten der Verkehrssicherheitsbeauftragte und die Polizei den Schulweg als gefährlich, aber nicht als „besonders gefährlich“ angesehen, dem hielt Oberbürgermeister Siegfried Müller aber entschieden entgegen: „Nach wie vor bin ich da ganz anderer Meinung.“ Dieser Ansicht schloss sich der Stadtrat an und stimmte der weiteren Beförderung einstimmig zu.

Fortgesetzt wird der Umbau der Dreifachsporthalle im Sickergrund. Nach einer Vorberatung in der nicht-öffentlichen Sitzung wurde sowohl die Elektro-Planung als auch die Fachplanung für Heizung, Lüftung, Sanitär und Klima an das Würzburger Ingenieurbüro abi vergeben. Ein Entwurf und eine Schätzung der Kosten sollen dem Stadtrat bis Ende des zweiten Quartals vorliegen. Beginn dieser Maßnahmen ist für das erste Halbjahr 2019 vorgesehen.

Laut Stadtratsbeschluss vom Juni 2011 fördert die Stadt Kitzingen Instandsetzung, Umbau und Modernisierung bei allen Kitzinger Kindergärten, sofern das nicht aus Staatsmitteln erfolgt, in Höhe des aktuellen Fördersatzes im Finanzausgleichsgesetz. Für den Einbau einer Mensa sowie die Sanierung der Haustechnik, Brandschutzmaßnahmen sowie die Erneuerung eines Eingangsweges und den Umbau des Außenspielbereichs des Kindergartens in der Sickershäuser Straße erhält die katholische Pfarrkirchenstiftung St. Vinzenz einen Zuschuss von 60 Prozent der nachgewiesenen zuwendungsfähigen Kosten. Nachdem sich die Gesamtkosten der Maßnahmen auf rund 536 000 Euro belaufen sollen, ist der Zuschuss mit 321 000 Euro gedeckelt. Nachdem der Umbau erst im Herbst 2018 beginnen soll, werden die Mittel im Haushaltsplan 2019 eingestellt.

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