SULZFELD

Schulsanierung: Wo liegt die Schmerzgrenze des Sulzfelder Gemeinderats?

Die Gemeinde Sulzfeld kam nicht ins Kommunalinvestitionsprogramm zur Verbesserung von Schulinfrastruktur.
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Die Gemeinde Sulzfeld kam nicht ins Kommunalinvestitionsprogramm zur Verbesserung von Schulinfrastruktur und deswegen kommt eine Generalsanierung der Grundschule mit einer Millionensumme derzeit nicht in Betracht.

Jetzt bliebe die Alternative einer Containerlösung um eine offene Ganztagsschule anbieten zu können. Ein Gruppenraum solle als Übergangslösung dabei im TSV-Sportheim untergebracht werden und in der Schule eine provisorische Mensa in einem Container platziert werden. Friedrich Staib sah das bestehende Schulhaus als nicht zukunftsfähig an.

„Wir müssen darüber reden, wo unsere Schmerzgrenze liegt“, sagte Bürgermeister Gerhard Schenkel in der Ratssitzung am Dienstag.

Für die Containerlösung konnte sich kaum ein Ratsmitglied erwärmen, deswegen fasste der Gemeinderat noch keinen Beschluss. Erst soll der Architekt Christian Küster noch ein schlüssiges Konzept als Entscheidungsgrundlage vorlegen und mit dem Kitzinger Träger St. Hedwig zusammensetzen.

Weitere Themen im Rat waren:

Der Gemeinderat beschloss, einen Hydranten in der Wasserleitungsnetz einzubauen, damit es eine ordnungsgemäße Spülmöglichkeit gibt. Denn in der Siedlungsstraße gibt es seit geraumer Zeit Probleme im Bereich der Zonentrennung zwischen der Hoch- und Niederdruck-Zone. Durch den Hydranten wird Abhilfe geschaffen und einer Familie am Ende des Leitungsnetzes weiterer Ärger erspart.

Die Sulzfelder Bürger müssen künftig nichts mehr für das Gemeindeblatt bezahlen. Auf Initiative des Heimat- und Ortsverschönerungsvereins übernimmt die Gemeinde die Gesamtkosten von 3 920 Euro pro Jahr alleine. Damit wird sichergestellt, dass alle Bürger die Veranstaltungsinformationen bekommen.

Die Mainstockheimer Künstlerin Melinda Hillion gestaltet bis zum Weinfest einen Künstlerweg mit Street-Art-Malerei, was der Gemeinderat befürwortete. Die Kosten von 600 Euro sollen weitgehend über Spenden gedeckt werden.

Die Umgestaltung der Aussichtsplattform Weinhalla liegt auf Eis. Denn bei einem Ortstermin mit dem Weinbauverein wollten einige Winzer die Umgestaltung anders sehen als der Vereinsvorsitzende.

Ein nicht genehmigter Hundesplatz hinter den Weinbergen Richtung Erlach muss auf Anordnung des Landratsamtes geräumt werden. Schon seit dem Jahr 2014 hatte es Probleme gegeben, die jetzt erneut auftraten, mit der Konsequenz durch die Bauaufsichtsbehörde.

Der Gemeinderat sah keine Veranlassung einer Vereinbarung mit der Regierung zur Belebung von Ortskernen und der Flächenentsiegelung abzuschließen.

Erneut lag den Räten die Möglichkeit eines öffentlichen WLAN-Hotspot auf dem Ratstisch, was das Gremium schon zweimal abgelehnt hatte. Auch am Dienstag fand sich keine Mehrheit für einen solchen Hotspot.

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