Willanzheim

Schulbaustelle auf der Zielgeraden

Wasserverluste bereiten den Willanzheimer Gemeinderäten Kopfzerbrechen
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Auf der Baustelle des Willanzheimer Schulhauses geht es dem Endspurt entgegen. Wie Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert im Gemeinderat erläuterte, sind die Fliesenleger und Maler fleißig im Einsatz. Das Architekturbüro Konopatzki & Edelhäuser rechnete hoch, dass die reinen Baukosten voraussichtlich 2,95 Millionen Euro betragen werden. Dazu kommen noch die Baunebenkosten mit 663 000 Euro, womit sich die Gesamtkosten auf 3,465 Millionen Euro belaufen.

Der Gemeinderat vergab die Schreinerarbeiten zum Angebotspreis von 29 242 Euro an die Willanzheimer Firma Flennert. Bei den Innenputzarbeiten hat die beauftragte Firma Rügemer aus Eisingen ein Nachtragsangebot über 16 080 Euro vorgelegt, das der Gemeinderat genehmigte. Auch die Firma Benedikt ATB hatte ein Nachtragsangebot vorgelegt, damit werden die Trockenbauarbeiten am Ende 73 000 Euro kosten. Die Firma Hufcor erledigt die Wandelemente, deren Rechnung wird mit 36 500 Euro um 5000 Euro niedriger ausfallen als geplant. Auch die Fliesenfirma Göbel wird rund 5000 Euro günstiger als veranschlagt.

Nächtelang auf der Suche nach einem Wasserleck

Weitere Themen im Rat waren:

"Unsere Leute waren nächtelang unterwegs und sind noch nicht fündig geworden", informierte Ingrid Reifenscheid-Eckert zur Suche nach Lecks im Wasserleitungssystem. Seit dem Winter sei der Wasserverlust merklich gestiegen, irgendwo im Leitungsnetz müsse es eine schadhafte Stelle geben. In diesem Zusammenhang schlug die Bürgermeisterin vor, die insgesamt sieben Streckenschieber im Willanzheimer Ortsnetz zu erneuern, da sie teilweise verrostet und nicht mehr dicht sind.

Die Bürgermeisterin gab bekannt, dass die Gertholzprämie vom Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten für den Stockhieb 2018/19 an die Holzrechter mit 13,27 Euro pro Gert ausgezahlt wird.

Der Hüttenheimer Kindergarten verzeichnete in der Jahresrechnung ein Defizit von 1917 Euro, das die Gemeinde übernimmt.

Die Hüttenheimer Winzerfamilie Gümpelein möchte eine Vinothek errichten, die Ratsrunde stimmte zu, dass ein Laternenmast auf Kosten der Familie Gümpelein versetzt werden darf.  

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