Obernbreit

Schützen haben das nächste Großprojekt schon im Blick

Zufriedene Gesichter bei der Hauptversammlung der Obernbreiter Schützen am Donnerstag. Schützenmeister Rainer Bauer blickte auf das abgelaufene Vereinsjahr zurück und zog positive Bilanz. Zwar sei die Zahl der Mitglieder leicht gesunken, die Gesellschaft gehöre aber immer noch zu den fünf größten im Schützengau Kitzingen.
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Ausgezeichnete Schützen und strahlende Ehrenmitglieder bei der Obernbreiter Schützengesellschaft (von links): Monika Wittel, Horst Zippel, Jonas Freudinger, Ulrike Hegwein und Birgit Bauer wurden von Schützenmeister Rainer Bauer geehrt. Foto: Regina Sterk

Zufriedene Gesichter bei der Hauptversammlung der Obernbreiter Schützen am Donnerstag. Schützenmeister Rainer Bauer blickte auf das abgelaufene Vereinsjahr zurück und zog positive Bilanz. Zwar sei die Zahl der Mitglieder leicht gesunken, die Gesellschaft gehöre aber immer noch zu den fünf größten im Schützengau Kitzingen.

Im vergangenen Jahr konnte der Bau einer Sichtschutzwand für das Kleinkaliberschießen nahezu komplett in Eigenleistung abgewickelt werden. Rund 330 Arbeitsstunden haben die Schützen in das Projekt gesteckt und damit eine Menge Geld gespart. Schatzmeister Horst Zippel konnte auch deshalb vermelden, dass sich die Kassenlage der Schützengesellschaft trotz des Großprojektes verbessert habe. Neben der Eigenleistung waren es vor allem Spenden und ein großer Zuschuss des Verbandes, die zur Finanzierung beigetragen hatten.

Auf eine ähnlich positive Resonanz hoffen die Verantwortlichen beim nächsten geplanten Projekt: Acht Luftgewehr-Schießstände sollen elektronisch umgerüstet werden. Die Vereinsführung hat bereits vorgearbeitet und einen Leihstand zur Probe aufstellen lassen. Wenn er allen Anforderungen entspricht und der Umbau erfolgen kann, kommen auf die Schützengesellschaft etwa 22 000 Euro Kosten für die Anlage und den Umbau zu. Rainer Bauer setzt auch hier wieder auf Spenden von Firmen und Mitgliedern, außerdem einer starken Eigenleistung beim Umbau. Auch ein Zuschuss von mindestens 25 Prozent kann nach seinen Worten kalkuliert werden. Die restlichen Kosten könnten ohne ein Darlehen bestritten werden, so Kassier Horst Zippel.

Der Wunsch nach der Anlage kam auch aus den Reihen der Schützen und so gab es zwar einige Nachfragen aus der Runde zu technischen Details, aber keinen Widerspruch gegen das Projekt. Mit etwas Glück können die Obernbreiter in der nächsten Saison auf der neuen Anlage schießen.

Sportleiter Thomas Mloschin zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen der Rundenwettkämpfe. Vor allem die Senioren im Aufgelegt-Bereich bringen einen Sieg nach dem anderen mit nach Hause. Gleichzeitigt mahnte er, den Nachwuchs darüber nicht zu vergessen. Als sportliches Aushängeschild der Gesellschaft erwies sich erneut Jonas Freudinger, der bei der bayerischen Meisterschaft für Senioren und Körperbehinderte Vizemeister wurde. Seine Kolleginnen Monika Wittel und Birgit Bauer erkämpften sich sogar jeweils die Landestitel. Die drei erhielten zusammen mit anderen erfolgreichen Sportlern die Auszeichnungen für ihren Erfolg.

Außerdem wurden treue Mitglieder der Schützengesellschaft geehrt: Verena Rakus und Kathrin Löther sind seit 25 Jahren dabei, Ulrike Hegwein bereits seit 40 Jahren. Außerdem wurde Horst Zippel zum Ehrenmitglied ernannt. Das sei eine besondere Auszeichnung für ein verdientes Mitglied, so der Schützenmeister. Zippel ist seit über 50 Jahren Mitglied und war in dieser Zeit in zahlreichen Ämtern aktiv. Heute ist er Schatzmeister und packt überall an, wo er gebraucht wird. Der Geehrte hatte keine Ahnung von der Würdigung und war von den stehenden Ovationen der Mitglieder sichtlich angetan.

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