Die Wahl des Schützenmeisteramtes und die Ehrungen von verdienten Mitgliedern standen am Freitagabend im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft Sulzfeld. Die Wahlen endeten ohne Überraschungen und waren gut vorbereitet. Wahlleiter Bürgermeister Gerhard Schenkel hatte wenig Arbeit.

In ihren Ämtern bestätigt wurden 1. Schützenmeisterin Monika Wittel, ihr Stellvertreter Willi Schenkel, Schatzmeisterin Elke Weigand und Stellvertreter Peter Töper, Sportwart Rainer Hornig und Stellvertreter Christian Kühnel. Neu im Amt ist Schriftführer Sven Schröder, der für den verstorbenen Erwin Schmidt nachrückte.

Auch bei den weiteren Mitgliedern des Vorstandes gab es keine Veränderungen. Damenleiterin wurde Beate Schenkel, Vergnügungswartin Irmgard Hornig, Pressewartin Ulla Töper, dem Ausschuss gehören Mathias Hahn und Martin Wittel an. Zu Kassenprüfern wurden Stefan Böhm und Roland Blohberger gewählt.

Geehrt wurden Arthur Pfeifer für 40 Jahre Mitgliedschaft und Peter Stark für 25 Jahre. Die grüne Verdienstnadel des bayerischen Sportschützenbundes ging für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft in verschiedenen Positionen an Irmgard Hornig. Urkunden für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft in verschiedenen Führungspositionen gab es für Christian Kühnel, Peter Töper, Ulla Töper und Benno Wahner.

Schützenmeisterin Wittel sagte, im vergangenen Jahr sei der Verein wieder sehr aktiv gewesen. Dabei sei jedes Mitglied gefordert gewesen, sich persönlich zu engagieren. Wittel informierte darüber, dass das Gebäude Kettengasse 4 verkauft worden sei. Die Heizung des Schützenhaues sei nur über dieses Gebäude zu regeln. Mit dem neuen Eigentümer habe man Kontakt aufgenommen, jedoch sei zu überlegen, ob man das Schützenhaus nicht mit einer eigenen Heizung ausstatten sollte. Ebenfalls dringend benötigt werde ein neuer Computer. Rainer Hornig und Sven Schröder seien auf der Suche nach einer akzeptablen Lösung, so Wittel.

Umfangreich fielen im Verlauf der Versammlung die Berichte der Spartenleiter über verschiedene Schießwettbewerbe aus. Vergnügungswartin Hornig berichtete vom Schmücken des Osterbrunnens, einer Bierprobe in Seinsheim, dem Osternestschießen, einer Familienwanderung nach Mainstockheim,vom Kilianibesuch, dem Bürger- und dem Königsschießen sowie einer Schifreizeit und dem Faschingsball. Bei Letzterem wünschte sie sich einen besseren Besuch, zumal der Ball der einzige sei, bei dem noch Livemusik angeboten werde.