Bimbach
Versammlung

Schützen bangen um ihre Zukunft

Eigentlich wurden die Probleme des Schützenvereins Bimbach nicht weniger, sondern nur verschoben. Nachdem Helmuth Hüsam sich nicht mehr bereit erklärte, das Amt als Schriftführer weiter auszuüben, übernahm der bisherige Sportleiter Benjamin Kirchberger das Amt.
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Benjamin Kirchberger wollte aber nicht in Doppelfunktion im Vorstand aktiv sein. Bei der Wahl der Vorstands fand sich aber niemand, der das frei gewordene Amt des Sportleiters übernehmen wollte.
Nach einiger Diskussion und vielen Nachfragen - die Anwesenden schüttelten aber alle nur mit dem Kopf - einigte man sich darauf, dass sich der künftige Vorstand darum kümmern soll, in der nächsten Zeit jemanden für dieses Amt zu finden.

Eingangs der Versammlung ging Schützenmeister Rolf Landeck auf die Höhepunkte im des 70 Mitglieder zählenden Vereins ein. Der noch amtierende Sportleiter Benjamin Kirchberger bedauerte in seinem Bericht vor allem, dass der Verein schon seit zwei Jahren keine Mannschaft mehr hat, die an Rundenwettkämpfen teilnimmt. "Dies bedeutet den Niedergang des Schießens", appellierte Kirchberger an die Aktiven. Dies habe nämlich zur Folge, dass zu wenig geschossen werde und der Verein bei größeren Schießveranstaltungen kaum noch vertreten sei. "Ohne Mannschaftsschießen brauchen wir in Zukunft auch keinen Schützenverein mehr. Wir sind alle gefordert, dies zu ändern."

Damenleiterin Elke Habelsberger wusste auch nur wenig zu berichten. Zurzeit gibt es keine Damenmannschaft. "Wenn aber alles gut läuft, können wir im nächsten Jahr wieder eine Mannschaft anmelden."
Zum Schluss gab Schützenmeister Rolf Landeck die Termine für 2012 bekannt. "Ich wünsche mir, dass wir ab Herbst wieder eine Herren-Mannschaft im Luftgewehrschießen haben." am


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