Schnell gehandelt hat Abtswinds Bürgermeister Klaus Lenz, als kürzlich der Bescheid der Regierung zur Förderung für den Bau des Rad- und Wirtschaftswegs nach Rüdenhausen im Rathaus eintraf. Die Planung stand bereits seit dem Frühjahr, die Finanzierung ebenso, es fehlte nur der offizielle Segen vom Amt samt der Förderzusage. Die traf vor rund vier Wochen ein.

Also beraumte das Ortsoberhaupt eigens ein kurzfristiges Treffen mit seinem Gemeinderat ein, um keine Zeit zu verlieren. Die Angebote der Baufirmen lagen bereits vor, für den Preis von 204 436 Euro erhielt die Firma Stolz aus Hammelburg den Zuschlag. Mittlerweile sind die Arbeiten bereits fortgeschritten. Zum Thema Förderung sagte Bürgermeister Lenz, dass 45 Prozent der Kosten als Zuwendung vom Staat zugesichert wurden, möglicherweise werde die Gemeinde dank des ILEK-Förderprogramms sogar 55 Prozent bekommen.

Die Behörden hatten sich bei der Streckenführung nach einigem Hin und Her letztlich doch davon überzeugen lassen, dass es sinnvoller und sicherer sei, den Radweg direkt neben der Straße nach Rüdenhausen anzulegen, und nicht in der Flur. Die etwa drei Meter breite Strecke führt bis zur Einfahrt der Aussiedlerhöfe. Gleichzeitig wird die Zufahrt zu den etwa auf halber Strecke gelegenen Höfen ausgebessert und mit einer neuen Asphaltschicht ausgestattet.

Der Weg endet an der Abtswinder Gemarkungsgrenze zu Rüdenhausen, von dort kann über einen bereits bestehenden Flurweg weiter gefahren werden. Die Bauarbeiten sollen zügig abgewickelt werden. Wie Richard Scheller vom Bauamt der VG in Wiesentheid mitteilte, soll bis Ende Oktober alles fertig sein.