KITZINGEN

Schneeweißchen trifft Rosenrot

Die frisch gekürten bayerischen Pflanzen des Jahres, „Schneeweißchen und Rosenrot“, stehen im Mittelpunkt des Tages der offenen Gärtnereien, zu dem Etwashausens Gärtner am Sonntag, 27. April, einladen. Bayerns Gärtner wählten erstmals zwei Pflanzen, die sie als „märchenhaft schön wie ein romantisches Traumpaar“ einstuften.
Artikel drucken Artikel einbetten
Gärtnerstolz: Hinter einer prächtigen Blütenkulisse präsentieren (von links) Franz Bechter, Erich Gahr, Hans Hummel, Gärtner-Obmann Heinrich Lang und Gerhard Lauk die Blumen des Jahres, „Schneeweißchen und Rosenrot“ – die Stars am Tag der offenen Gärtnereien in Etwashausen. Foto: Foto: Gerhard Bauer

Die frisch gekürten bayerischen Pflanzen des Jahres, „Schneeweißchen und Rosenrot“, stehen im Mittelpunkt des Tages der offenen Gärtnereien, zu dem Etwashausens Gärtner am Sonntag, 27. April, einladen. Bayerns Gärtner wählten erstmals zwei Pflanzen, die sie als „märchenhaft schön wie ein romantisches Traumpaar“ einstuften.

Die reich blühende, himbeerrote Geranie und den weißen Zauberschnee tauften sie auf „Schneeweißchen und Rosenrot“, wie die Zierpflanzenexpertin der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim, Eva-Maria Geiger, informiert. Beide Pflanzen wachsen gleich groß, kompakt und kugelig rund.

„Es ist uns gelungen, dass auch ein Teil der Gemüsebaubetriebe und Schnittblumengärtner ihre Betriebe an diesem Tag öffnen“, freut sich der Gartenbauverein Etwashausen mit Hans Hummel, Gerhard Lauk, Gärtner-Obmann Heinrich Lang, Franz Bechter von der AWO-Gärtnerei und Erich Gahr. Die fünf legten jetzt die Tour des Schleppertaxis fest, das die beteiligten Betriebe am Veranstaltungstag im Viertelstundentakt verbinden soll.

Die Eröffnung des Tages der offenen Gärtnereien erfolgt traditionell um 10 Uhr in der Gärtnerei Hans Hummel mit Gästen wie Oberbürgermeister Siegfried Müller und Gärtnerkönigin Kristin I. (Weißenberger). Gezeigt werden neben einer riesigen Auswahl an Beet- und Balkonpflanzen auch „Schneeweißchen und Rosenrot“. Daneben stellt sich der Verein für Kakteen und Pflanzenkunde aus Würzburg vor.

An schattigen Sitzplätzen werden von der Burschenschaft Getränke und Essen feilgeboten. Verkauft werden Gemüse und handgefertigte Kerzen, für Kinder gibt es eine Hüpfburg.

Danach können sich die Blumen- und Pflanzenfreunde zu Fuß auf einen Rundgang machen oder das Schleppertaxi nutzen und so die Gärtnervorstadt aus einer anderen Perspektive besichtigen. Das Schleppertaxi startet hinter dem Aqua-Sole am ehemaligen Südeingang des Gartenschaugeländes.

Erste Station ist der Bio-Betrieb Gahr mit der Möglichkeit, neben dem Betrieb mit ökologischem Gemüsebau und einem Barfußlaufpfad auch den angeschlossenen Laden zu besichtigen. Ein Quiz rund um den Garten sowie der Verkauf von Kräutern, Pflanzen und Naturkost runden das Angebot ab.

Moderne Kultur der Kresse

Die nächste Haltestelle ist der Kressebetrieb Röder mit Informationen über die moderne Kultur der Kresse. In der Gemüsegärtnerei Nagel kann moderner Gurkenanbau angesehen werden, verschiedene Gemüsesorten gibt es für den Gartenfreund bei der Familie Neubert zu erkunden.

Ob in der Gärtnerei Lang an diesem Tag neben den Levkojen und Alstromerien auch schon die Sonnenblumen blühen, muss der Besucher selbst herausfinden. Schnittblumen von der Jungpflanze bis zur blühenden Pflanze können hier bestaunt werden.

Beet- und Balkonpflanzen sowie ein reichhaltiges Sortiment präsentiert die Familie Lauk. „Es gibt einen Neuheitentisch mit 20 verschiedenen Pflanzen in farblich zusammenpassenden Dreier-Kombinationen“, kündigt Gerhard Lauk an, dass neben der blühenden und duftenden Farbenpracht auch Speisen, Kaffee und Kuchen auf Besucher warten.

Die AWO-Gärtnerei steht für Bio-Qualität bei Gemüse-, Beet- und Balkonpflanzen. Auch hier warten Kaffee und Kuchen auf die Besucher, dazu neben einem Basar mit einem kleinen Schmuck- und Bücherstand eine Saftbar und Chili sin Carne (Chili ohne Fleisch).

„Der Weg durch Etwashausen empfiehlt sich als Spaziergang am Sonntagnachmittag, um zu sehen, wie die Gärtner vor Ort produzieren“, sagt Heinrich Lang. Schon mit der Vorbereitung sei der Gartenbauverein sehr zufrieden. Für sein Angebot „aus der Region für die Region“ sei es wesentlich, qualitätsbewusste Erzeugnisse auch entsprechend zu präsentieren.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.