MARKTBREIT

Schilderwald wird gelichtet

Der Verkehrs-Schilderwald in Marktbreit könnte künftig gelichtet werden. Das ist das Ergebnis eines Ortstermins des Bauausschusses vom Dienstagabend. Anlass für die Vorschläge war die Besichtigung der Schildersituation im Bereich der Kreuzung Schustergasse/Bachgasse.
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Abstimmung bei Gegenlicht: Der Bauausschuss Marktbreit beschloss in der Bachgasse den Schilderwald in der Altstadt zu lichten. Foto: Foto: Robert Haass

Der Verkehrs-Schilderwald in Marktbreit könnte künftig gelichtet werden. Das ist das Ergebnis eines Ortstermins des Bauausschusses vom Dienstagabend. Anlass für die Vorschläge war die Besichtigung der Schildersituation im Bereich der Kreuzung Schustergasse/Bachgasse.

Der Vorschlag von Christiane Berneth, an den Eingangsbereichen zur Stadt allgemein Tempo 30, eine Zwei-Stunden-Parkregelung auf gekennzeichneten Flächen und rechts vor links für die gesamte Altstadt anzuordnen, könnte viele Schilder in Marktbreit überflüssig machen. Der Vorschlag wird nun mit der Straßenverkehrsbehörde abgesprochen.

Zudem sollen insgesamt fünf Geschwindigkeitsanzeigen über die Stadt verteilt die Autofahrer vor zu schnellem Fahren warnen.

Weitere Punkte der Bauausschusssitzung waren:

• In der Bahnhofstraße wird trotz Tempo-30-Anordnung zu schnell gefahren. In einem Antrag schlagen die Freien Wähler Marktbreit vor, hier mit verkehrsberuhigenden Maßnahmen den Verkehr zu verlangsamen. Allerdings stießen weder Zebrastreifen, noch Kübelbäume oder Straßenmarkierungen im Ausschuss auf Gegenliebe. Nun soll versucht werden, die Autofahrer mit einer Geschwindigkeitsanzeigetafel zu langsamerem Fahren anzuhalten.

• Der Ausbau der Schmiedsgasse in Gnodstadt erfolgt, bis auf den Platz vor dem Brauereigebäude, in Asphalt und nicht in Pflaster. Damit entsprechen die Räte einem Wunsch der Anlieger. Zudem wird auf der kompletten Länge der Straße vorsorglich ein Leerrohr für ein Glasfaserkabel verlegt.

• Zwar kommt der Vollausbau der alten Enheimer Straße zur Entlastung der Zufahrt zum Baugebiet Ohrenberg mit rund 230 000 Euro teurer als das geplante Provisorium mit rund 65 000 Euro. Am Ende spart die Stadt aber Geld, da der Vollausbau irgendwann doch nötig wird. Der Ausbau soll schnellstmöglich erfolgen, hieß es im Ausschuss.

• Jürgen Mattigkeit darf Im Sachsen 4 eine Lagerhalle mit Büros errichten.

• Kristina Ziermann und Christian Gebauer dürfen bei ihrem Wohnhausbau am Kapellenberg 11 ein Dach mit nur 25 Grad Neigung errichten.

• Keine Bedenken haben die Räte gegen den Bau einer Lkw-Tankstelle auf dem Gelände der Firma Kull in der Michelfelder Straße. Die Auflagen hinsichtlich des Hochwasserschutzes werden vom Landratsamt bestimmt.

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