SCHEINFELD

Scheinfelder Holztag: Die faszinierende Welt des Holzes

Der neunte Scheinfelder Holztag mit rund 200 Fachausstellern lockte die Massen. Ob Forstmaschinen, Setzlinge oder Weihnachtsdeko - für jeden war etwas dabei.
Artikel drucken Artikel einbetten
Weihnachten kommt schneller als man denkt: Auf dem neunten Scheinfelder Holztag gab es auch schon Weihnachtsdeko zu kaufen. Foto: Foto: Gerhard Krämer

Es sieht so einfach aus: Ein Greifer packt einen oder mehrere Baumstämme und schiebt sie in eine Maschine. Hinten kommen dann je nach Gerät Holzscheite oder Hackschnitzel heraus. Dahinter steckt modernste Technik der Holzverarbeitung. Beim Scheinfelder Holztag stießen die Vorführungen der verschiedenen Forstmaschinen auf großes Interesse. Um die 10 000 Besucher aus Franken und darüber hinaus dürften Frankens größte Ausstellung rund ums Holz am Sonntag besucht haben.

Es sind mittlerweile sehr mächtige Maschinen, die im Wald zum Einsatz kommen. Auch wenn sich der Gartenbesitzer so ein Teil wünscht, er wird mit Geräten, die einige Nummern kleiner sind, zufrieden sein müssen. Der neunte Scheinfelder Holzmarkt hatte auf der Holzmeile aber auch für ihn die passenden Maschinen im Angebot.

Informationen vom Forstamt

Das Wetter meinte es gut und so schoben sich die Menschenmassen über die Holzmeile und den Herbstmarkt in der Altstadt hinauf zum Gymnasium-Areal, wo es in den Hallen filigraner zuging.

Neben Zimmerern und Parkettlegern sowie Instrumenten- und Vogelhausbauern bildeten hier vor allem Kunsthandwerker und Künstler die Mehrheit, die aus dem Rohstoff Holz das Schönste herausgeholt hatten – egal ob geschnitzt, gedrechselt oder gesägt.

Vielen konnten die Besucher über die Schulter schauen. Zum Beispiel dem Kettensägekünstler, dem Besenbinder oder dem Strohnapfhersteller, aber auch beim Flechten von Weidenkörben, beim Schnitzen oder beim Fackelziehen waren Zuschauer immer willkommen. Im Hof neben den Hallen spielten die Alphornbläser „Schwarze Berge“ und die Künstlerin Caroline Keufen erfreute auf ihren hohen Stelzen nicht nur die Kinder.

Auf dem Holztag hatte auch Weihnachten schon Einzug gehalten. So manches hölzernes Kunstwerk enthielt eine oder mehrere Christbaumkugeln und es wurde auf den bevorstehenden Christbaumverkauf hingewiesen. Wer seinen Weihnachtsbaum selber wachsen sehen will, der konnte bei Baumschulen schon ein kleines Exemplar erwerben. Es gab aber auch andere Bäumchen wie Elsbeere oder Ginkgo zu kaufen.

Welcher Baum der richtige sein könnte, über den Lebensraum Wald und über vieles mehr informierten zum Beispiel Forstamt und das Steigerwaldzentrum Handthal. Roswitha Luger vom Holztag-Team zeigte sich rundum zufrieden. Rund 200 Fachaussteller und 15 Versorgungsstände waren nach ihren Worten gekommen. Etwa 20 Prozent unter den Ausstellern waren neu.

Neue Holzfee

Kein Wunder, dass auch die neue Scheinfelder Holzfee Johanna Sussmann strahlte. Sie hatte am Samstag nach der Pflanzung einer Winterlinde auf der Scheinfelder Jahresbaumallee das Amt von Jasmin Brunner übernommen, die ihr als Zeichen ihres Amtes einen Holzapfel mit Schmetterling überreichte. Die Holzfee lud die Besucher ein, die faszinierende Welt des Holzhandwerks und der Forstwirtschaft zu erkunden.

ONLINE-TIPP

Mehr Bilder unter www.mainpost.de/kitzingen

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.