Die 1100-Jahr Feier der Gemeinde Nordheim im Jahr 2018 wirft ihre Schatten voraus. Laut Bürgermeister Guido Braun soll es in diesem Jahr keine Baustellen in der Gemeinde geben. So sind die Gemeindevertreter bestrebt, notwendige Arbeiten wie beispielsweise den Ausbau von Ortsstraßen voranzutreiben und bis 2017 abzuschließen.

Am Montagabend ging es um die Vergabe von Ingenieur-Leistungen. Wie der Bürgermeister erläuterte, ist in der Finanzplanung der weitere Ausbau der Pfarr- und Schulgasse, der Kreuzberg- und Kindergartenstraße sowie der Rest der Langgasse vorgesehen. Zunächst sei der Sanierungsbedarf der Kanalisation mittels Kamera-Untersuchung zu ermitteln. Ferner sind die weiteren Planungsleistungen auch bei der Kanalisation erforderlich, berichtete Braun. Einstimmig erhielt das Würzburger Architektenbüro Röschert den Auftrag zur Betreuung des stufenweisen Ortsstraßenausbaus.

Vergeben wurden auch die Ingenieurleistungen für Reparaturmaßnahmen in der Langgasse, der Volkacher Straße sowie im Hallburger Weg. Aufgrund des schlechten Zustands des Belages ist eine punktuelle Erneuerung erforderlich, so der Bürgermeister. Reparaturen seien aber nicht umlagefähig, was heißt: Die Kosten muss also die Gemeinde tragen. Hinsichtlich der Auftragsvergabe an ein Ingenieurbüro gab es zwischen Ralf Bäuerlein und Bürgermeister Braun unterschiedliche Meinungen.

Bäuerlein votierte gegen die Auftragsverteilung an ein Ingenieurbüro, aber Braun stellte klipp und klar fest: „Man sollte unbedingt ein Ingenieurbüro mit einschalten“. Mit 10:1 Stimmen (Gegenstimme Ralf Bäuerlein) wurde der Auftrag an das Würzburger Ingenieurbüro Röschert vergeben.