Unterpleichfeld
Autobahnbrand

Sattelzug gerät auf A7 in Brand

In der Nacht zum Dienstag war die A7 wegen eines Lkw-Brandes zwischen den Anschlussstellen Gramschatz und dem Biebelrieder Kreuz in Richtung Ulm zeitweise komplett gesperrt.
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Symbolbild
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Gegen Mitternacht bemerkte ein Polizeibeamter, der privat auf der Strecke unterwegs war, wie von der rechten Seite eines vorausfahrenden Sattelzuges Rauch aufstieg. Etwa zwei Kilometer nach Gramschatz gelang es ihm, das Fahrzeug auf den Seitenstreifen zu dirigieren und zu stoppen. Erst dort bemerkte der 62-jähriger Kraftfahrer aus Baden-Württemberg mit Schrecken, dass ein Radlager seines Sattelaufliegers glühte und bereits Flammen aus diesem schlugen. Auch hatte die Plane bereits Feuer gefangen. Schnell koppelte er den Auflieger ab und brachte sich und die Zugmaschine in Sicherheit.

Die Freiwillige Feuerwehren aus Bergtheim, Rimpar und Erbshausen war mit insgesamt 52 Mann im Einsatz und hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Sie konnten verhindern, dass der gesamte Anhänger ein Raub der Flammen wurde; nur die Plane auf der rechten Seite verbrannte. Der Schaden wird auf etwa 3000 Euro geschätzt. Nach einer Reparatur vor Ort konnte der Mann mit seinem Sattelzug ohne Werkstattaufenthalt sogar seine Fahrt fortsetzen.

Während der Löscharbeiten sperrte die Autobahnpolizei die Fahrbahn in Richtung Ulm vorübergehend ab.

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